Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Aktuelles vom Verein (Stand: 18. März 2020)


nach oben18.03.2020: Absage FHWE-Jahreshauptversammlung

FHWE . Auch wir müssen uns den aktuellen Entwicklungen beugen und sagen hiermit die für den 28. März 2020 geplante Jahreshauptversammlung des FHWE ab.

Wir werden - wenn sich die Lage beruhigt hat - einen Ersatztermin bekannt geben.

In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!




nach oben02.01.2020: Allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein gesundes neues Jahr 2020!

FHWE . Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. wünscht allen Eisenbahn- und Heimatfreunden ein gesundes neues Jahr und alles Gute für 2020!


nach oben02.01.2020: Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des
Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost (Update Spendenstand)

FHWE . Seit April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER erhalten hatte. Wie an dieser Stelle berichtet sowie mit dieser Bildergalerie illustriert, gingen die Arbeiten 2018 und 2019 gut voran und die äußeren Ergebnisse der Sanierung sind für Jedermann und Jederfrau sichtbar, der oder die am Bahnhof Schönheide Ost vorbeikommt. Wie ebenfalls im Rahmen dieses Beitrages geschrieben, haben sich leider im Laufe der Bauarbeiten Mehrkosten in Höhe von 85.000 € für den FHWE ergeben. Aus diesem Grunde war der Verein darauf angewiesen, zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zugunsten der Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten. Aus welchen Arbeitsleistungen im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung die Mehrkosten von 85.000 € genau resultieren, warum diese zuvor unvorhersehbar waren und warum sie unvermeidbar sind, ist im Rahmen dieses Artikels genauer beschrieben. Im Folgenden ist der grobe Finanzierungsplan für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost dargestellt.

Die ursprüngliche Finanzierung sah - grob vereinfacht - folgendermaßen aus:

- Gesamtbaukosten: 195.000 €

- Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid vom Juli 2017: 150.000 €

- Eigenanteil FHWE: 45.000 €.


Der FHWE ist bei der Sanierung historischer Bahngebäude nicht unerfahren. Dass vorher nicht genau bekannte Kostensteigerungen während der Bauphase zu erwarten sind, war von vorn herein bedacht worden. Es ist allgemein bekannt, dass Bauprojekte sich während der Realisierungsphase zumeist verteuern. Zum anderen hat der FHWE zwischen 1998 und 2003 den Schmalspurlokschuppen in Carlsfeld sowie von 2005 bis 2007 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd saniert - auch dies jeweils im sechsstelligen Kostenrahmen und mit Baukostensteigerungen während der Bauphase. Aus diesem Grunde hatte der FHWE für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost eine zusätzliche Reserve von 25.000 € gebildet, die von Beginn an für eventuelle Baukostensteigerungen vorgesehen war. Dass sich der Kostenrahmen in Schönheide Ost aber derart erweitern würde - um 85.000 € - war dann doch eine böse Überraschung und treibt den Verein an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Ausrufung der neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost ist damit leider unerlässlich.


Der neue Finanzierungsplan sieht folgendermaßen aus:

Gesamtbaukosten: 280.000 € (195.000 € Ursprungssumme + 85.000 € Mehrkosten)

Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid von 2017: 150.000 € (Höhe der Fördermittel bleibt trotz Kostensteigerung gleich)

Eigenanteil FHWE: 130.000 €


Dieser neue FHWE-Eigenanteil von 130.000 €
setzt sich wiederum zusammen aus:

- 45.000 € ursprünglich geplanter Eigenanteil

- 85.000 € durch die Mehrkosten hinzugekommener Eigenanteil


Der durch die Mehrkosten hinzugekommene,
zusätzliche FHWE-Eigenanteil von 85.000 € soll finanziert werden durch:

- 25.000 € von vorn herein einkalkulierte Mehrkosten

- 30.000 € Mobilisierung einer zusätzlichen Finanzreserve des Vereins, die eigentlich für ein anderes Zukunftsprojekt 2019 gedacht ist

- 30.000 € Spendengelder aus der hiermit vorgestellten, neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost.


Ein Restbetrag, der durch die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost nicht gedeckt sein könnte, indem die Spendenaktion ihr Spendenziel von 30.000 € nicht erreicht, wäre dann nur durch die Aufnahme eines Zwischenfinanzierungskredites schließbar, was den Verein natürlich mit Zinszahlungen und zukünftigen Raten zur Tilgung des Kredites belasten würde und damit ebenfalls die nächsten Zukunftsprojekte - namentlich die Gleissanierung zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd sowie die Inbetriebnahme dieses Streckenabschnittes der CA-Linie 2019/20 - weiter in die Zukunft schieben würde.


Aus diesem Grunde bitten wir auch Sie um Ihre Spende im Rahmen der neuen FHWE-Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost!



Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde sind seit der letzten Aktualisierung zu dieser Spendenaktion an dieser Stelle neu als Spender hinzu gekommen und haben die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum 25. November 2019 bis 2. Januar 2020 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Danny Saumer, Belm
Karl Eibisch, Zeuthen
Timo Fünfstück, Fulda
Dr. med. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Ilka Beckmann, Gera
Klaus Gräfe, Leipzig
Dr. Gunter Dietz, Auerbach/Erzgeb.
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Mario Fritzsch, Stützengrün
Michael Baaden, Ransbach-Baumbach
Frieder Jehring, Pirna
Tino Scheibner, (ohne Ortsangabe)
Ronny Haack, Köln
Leif Kallenrode, Kreuzau
Detlef Fritzsch, Ebersbrunn
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Andreas Weißbrodt, (ohne Ortsangabe)
Lothar Haybach, Schmölln
Thomas Rietz, Radebeul
Alexander Bannier, Ellefeld
René Seidel, Schönheide
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Dr. Joachim Stadler, Zwickau
Thomas Georgi, Dresden
Frank Wendler, Schneeberg
Andreas Kirste, Greiz

Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde hatten die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum bis zum 24. November 2019 mit einer Spende unterstützt
(Mehrfachspender sind mehrfach genannt):


Jahr 2019:

Frank Wendler, Schneeberg
Walfried Scheller, Berlin
Ralf Mündel, Altes Lager
Dr. Hans-Jürgen Beeck, Heroldsberg
Michael Thomasch, Rodgau
Danny Saumer, Belm
Detlef Scholdan, Halle/Saale
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Volker Decker, Lößnitz
Wilfried Rettig, Minden
Steffen Frömmel, Kurort Volkersdorf
Andreas Kirste, Greiz
Jochen Platz, Leipzig
Michael Röder, (ohne Ortsangabe)
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Silvio Kozuschek, Stollberg
Holger Drosdeck, Chemnitz
Karl-Heinz Oelsner, Dresden
Manfred Uy, Pappendorf
Jens Albrecht, (ohne Ortsangabe)
Ralf Auraß, München
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Uwe Weißflog, Aue
Klaus Hünerfeld, Renningen
Egon Peßler, Zwickau
Michael Thomasch, Rodgau
Peter Heinich, Döbeln
Reiner Fuchs, Sankt Augustin
Harald Kahler, Kirchberg
Dr. Uwe Jürgenhake, Dortmund
Peter Gradussen, Druten (Niederlande)
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Bach, Chemnitz
Besucher des Bf. Schönheide Süd, Wilzschhaus
Detlef Scholdan, Halle/Saale
Martin Hahn, Schönheide
Uwe Klemm, Waldenburg
Markus Lohneisen, Marktleuthen
Walfried Scheller, Berlin
Daniela Hertrich, (ohne Ortsangabe)
Holger Gebhardt, Stollberg
Hubert Kliem, Zscherben
Besucher des Oldtimertages im Bahnhof Schönheide Süd, Wilzschhaus
Hans Jørn Fredberg, Mariager(Dänemark)
Dirk Seiler, Leipzig
Erbengemeinschaft Ralph Lüderitz, Halle/Saale
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Alexander Franke, Erfurt
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Matthias Simon, Halle/Saale
Gunnar Hölzig, Cottbus
Holger Noritzsch, Plauen
Dr. Gabriele Glede, Adorf/Vogtl
Alf Ottwald, Zwickau
Uwe Martin, Wilkau-Haßlau
Jochen Platz, Leipzig
Matthias Szymanowski, Zwickau
Dr. Hans-Reinhard Berger, Hohenstein-Ernstthal
Besucher des Bahnhof Schönheide Süd, Wilzschhaus
Holger Drosdeck, Chemnitz
Eva Schönknecht, Dröda
Thomas Georgi, Dresden
Ronny Haack, Köln
Klaus Hünerfeld, Renningen
Herko Müller, Dresden
Jochen Platz, Leipzig
Volker Krehut, Leipzig
Daniela Hertrich, Rodewisch
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Stefan Müller, Glashütte
Ingo Schreiber, Frankfurt/Main
Sven Krause, Klingenthal
Karsten Foth, Aalen
Ronny Haack, Köln
Andreas Haberland, Jahnsdorf


Jahr 2018:

Jochen Platz, Leipzig
Thomas Georgi, Dresden
Dr. Frank Biedermann, Jena
Holger Drosdeck, Chemnitz
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Mennicken, Würselen
Klaus Klotzbach, Merkers
Thomas Rietz, Radebeul
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Ingenieurbüro Becher, Auerbach/Vogtl.
Danny Saumer, Belm
Gunnar Hölzig, Cottbus
Philipp Mützel, München
Udo Funk, Raschau-Markersbach
Holger Noritzsch, Plauen
Gotthard Lang, (ohne Ortsangabe)
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Karsten Foth, Aalen
Beate Goßow, (ohne Ortsangabe)
Annekatrin Grafe, (ohne Ortsangabe)
Matthias Dressel, Bad Laer
Joachim Volkhardt, Halle/Saale
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Falk Haude, Schwarzenberg
Lothar Haybach, Schmölln
Klaus Gräfe, Leipzig
Werner Wolters, Rheydt
Michael Fickert, Plauen
SAV Schaltanlagen- und Verteilerbau GmbH, Lichtentanne
Eckbert Heinz, Tannenbergsthal
Andreas Pomowski, Aulendorf
Rainer Steger, Hof/Saale
Anonymer Spender, (ohne Ortsangabe)
Thomas Georgi, Dresden
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Jens Kühnemann, Plauen
Hans-Joachim Berger, Esslingen
Dr. Florian Reißmann, Dresden
Karl Eibisch, Zeuthen
Dirk Seiler, Leipzig
Lutz Maurer, Roßdorf
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Alexander Franke, Erfurt



Das anvisierte Spendenziel beträgt 30.000 €. Der Spendenstand per 2. Januar 2020 beträgt 147 Einzelspenden mit einer Gesamtsumme von 29.644,39 €.

Die Tatsache, dass fast 150 Eisenbahnfreunde für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gespendet haben und damit knapp 99 % des anvisierten Spendenziels bereits gedeckt sind, ist absolut erfreulich und bedeutet, dass das Spendenziel nun fast erreicht ist! Wenn es so weiter geht, werden wir das Spendenziel von 30.000 €im Lauf des Januar 2020 sicher bald erreichen! Dennoch besagen die Regeln der Mathematik gleichzeitig, dass derzeit noch reichlich 1 % zur Erreichung des anvisierten Spendenziels fehlt.

Vor dem Hintergrund, dass von den Gesamtkosten zur Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sowieso nur rund 11 % durch Spendenmittel finanziert werden sollen sowie in Verbindung mit der Tatsache, dass von diesen 11 % der Gesamtkosten bisher rund 99 % als Spendenziel erreicht wurden, bittet der FHWE auch Sie um Ihre Spende zu Gunsten dieser Sonderspendenaktion. Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, bitte helfen auch Sie mit, die finanzielle Basis für die weitere Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sicherzustellen und das anvisierte Spendenziel von 30.000 € zu erreichen. Die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost läuft nicht bis zu einem festgelegten Enddatum, sondern bis zum Erreichen des Spendenziels.


Bitte helfen Sie uns mit, die Laufzeit der Sonderspendenaktion möglichst kurz zu halten, indem das Spendenziel möglichst frühzeitig erreicht wird. Noch fehlen dazu 355,61 € (Stand 2. Januar 2020).


Kontoinhaber:
IBAN:
BIC-/SWIFT-Code:
Bank:
Verwendungszweck:
FHWE e.V.
DE70 8705 4000 3667 0000 99
WELADED1STB
Erzgebirgssparkasse
Spende Sanierung EG Schönheide Ost
Spendenziel: 30.000,00 Euro
Stand 02.01.2020: 29.644,39 Euro

Benötigt wird auch Ihre Spende - vielen Dank!


nach oben29.12.2019: Allen Eisenbahn- und Heimatfreunden einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020!

FHWE . Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, das Jahr 2019 neigt sich unaufhaltsam dem Ende entgegen und auch das Weihnachtsfest ist bereits vorbei. Für den Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. geht ein weiteres, ereignisreiches Jahr zu Ende, weshalb an dieser Stelle ein kleiner Gruß zum Jahreswechsel auf der Vereinswebseite nicht fehlen soll.

Mit dem regulären Fahrbetrieb des Wernesgrüner Schienen-Express (WEX), mehreren Sonderveranstaltungen wie dem inzwischen schon traditionellen Bahnsteigfest in Hammerbrücke oder dem 6. Oldtimerfest in Wilzschhaus im Juli war es für den Verein und dessen Mitstreiter allein schon im Veranstaltungsbereich wieder ein sehr arbeitsintensives, aber auch ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit der Instandsetzung der Streckeninfrastruktur zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd startete der FHWE im September 2019 zudem ein weiteres, für unsere Vereinsverhältnisse als Großprojekt zu klassifizierendes Bauvorhaben, welches uns bis weit ins Jahr 2020 hinein beschäftigen wird. Auch die 2018 gestartete Sanierung des historischen Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost wurde fortgesetzt, konnte 2019 aber immer noch nicht beendet werden.

Somit blicken wir auf ein weiteres aufregendes und erfolgreiches Jahr 2019 zurück - doch wird es 2020 kaum "langweiliger" werden. Für die angestrebte Betriebsaufnahme des Wernesgrüner Schienen-Express zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd gibt es auch im kommenden Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Für hier und jetzt wünscht der FHWE allen Eisenbahn- und Heimatfreunden einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020!




nach oben28.12.2019: Streckenfreischnittarbeiten Schönheide Ost - Hammerbrücke 2019 (Update)

FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion km 75,2 bis km 75,4
CA zwischen Schönheide Ost
und Süd 28. Dezember 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion km 74,6 bis km 74,9
CA zwischen Schönheide Ost
und Süd 16. November 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion rund um km 74,7
CA zwischen Schönheide Ost
und Süd 12. Oktober 2019


FHWE .
Fotogalerie Entschlammungs-
aktion Durchlass km 72,85 CA
zwischen Schönheide Ost und
Süd 8. September 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion km 72,85 CA zwi-
schen Schönheide Ost und Süd
7. September 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Durchlässe zwi-
schen Schönheide Ost und Süd
4. August 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Bahnhofseinfahrt
Tannenbergsthal 3. August 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Muldebrücke
Altwiesenhaus 3. August 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Bahnhofseinfahrt
Tannenbergsthal 1. Juliwoche 2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Rautenkranz -
Tannenbergsthal 25.05.2019


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Rautenkranz -
Tannenbergsthal 04.05.2019

.

Der nächste Streckenfreischnitteinsatz findet am 8. Februar 2020 (ein Samstag) statt - mildes, frost- und schneefreies Wetter vorausgesetzt. Der Termin steht unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung, was aber in den letzten Jahren auch mitten im Winter manchmal gegeben war. Das verbindliche Stattfinden oder im Falle von Frost und Schnee die Absage dieses nächsten geplanten Bewuchsbeseitigungseinsatzes werden kurzfristig auf dieser Webseite veröffentlicht.

Der FHWE ruft hiermit alle interessierten Eisenbahn- und Heimatfreunde - egal ob FHWE-Vereinsmitglied oder nicht - dazu auf, sich an diesen Streckenfreischnitteinsätzen zu beteiligen. Die links stehenden Bildergalerien zeigen Impressionen der 2019 stattgefundenen Bewuchsbeseitigungsaktionen.

Da der Bewuchsfreischnitt eine Tätigkeit ist, für die keine Sachkenntnisse notwendig sind, für die aber eine möglichst hohe Anzahl von Arbeitskräften benötigt wird, arbeiten hieran Vereinsmitglieder wie auch vereinsexterne Mitstreiter mit, die den Aktivitäten des FHWE positiv gegenüber stehen. Es macht wirklich Spaß! Man arbeitet unter freiem Himmel, ist in einer motivierten Gruppe Gleichgesinnter, in der herrlichen Natur des Westerzgebirges und bei der (historischen) Bahn - was will man mehr. Und es ist gesund sowie nützlich und produktiv.

Wenn Sie Lust haben, an der nächsten Bewuchsfreischnittaktionen des FHWE teilzunehmen, kommen Sie bitte gerne vorbei. Bei den Arbeitseinsätzen gilt jeweils folgender Zeitplan:

- 9.45 Uhr: Treffen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus)

- 10.00 Uhr: Abfahrt des Arbeitszuges zur "Baustelle" - entweder in Richtung Schönheide Ost oder in Richtung Hammerbrücke. Dies wird kurzfristig anhand der dringlichsten Notwendigkeit entschieden.

- 10.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeiten zur Bewuchsbeseitigung (kleine Fichten aus dem Gleis ziehen, Beseitigen von Bäumchen entlang des Bahndammes mittels Astschere)

- 12.00 Uhr - 12.45 Uhr: Mittagspause - es gibt feine Sachen vom Grill, die der Verein spendiert.

- ab 12.45 Uhr - Weiterarbeiten

- operativ zwischen 15.30 Uhr und 18.00 Uhr: Arbeitsschluss, Rückfahrt nach Schönheide Süd/Wilzschhaus.


Die Arbeitsgeräte und das Werkzeug stellt der Verein. Die persönlichen Arbeitssachen, geeignetes festes Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe muss jeder Beteiligte bitte selbst mitbringen. Ein paar Reservepaare an Arbeitshandschuhen hat der Verein dabei, doch u.a. wegen der unterschiedlichen benötigten Größen mögen sich die Teilnehmer ihre Arbeitshandschuhe idealerweise bitte selbst mitbringen. Speisen zu Mittag sowie die Getränke während der Arbeitszeit stellt der FHWE. Es gibt leckeres Grillgut vom Holzkohlegrill.

Falls Sie Gefallen an dem Gedanken einer Teilnahme finden und gern einmal "reinschnuppern" möchten, erbitten wir wegen der Arbeitsplanung sowie wegen der einzukaufenden Menge Speisen und Getränke um vorherige Anmeldung per E-Mail an holger . drosdeck (ät) f h w e . de (diese E-Mailadresse zum Versand einer Mail noch zusammenfügen und das echte "ät"-Zeichen einbauen). Natürlich ist auch eine spontane Teilnahme möglich, eine Vormeldung würde dem Verein aber eine bessere Planungssicherheit bringen. Über Interessenten freuen wir uns sehr.




nach oben27.11.2019: Deutsche Telekom nutzt Bahnhof Schönheide Süd für Firmenpräsentation

FHWE .
Am 27. November 2019 fand im Bahnhof Schönheide Süd eine Präsentation der Deutschen Telekom AG statt
.

Am 27. November 2019 fand im Bahnhof Schönheide Süd eine Firmenpräsentation der Deutschen Telekom AG in Verbindung mit der Gemeinde Schönheide statt. Dabei ging es um die Vertragsunterzeichnung zwischen der Telekom und der Kommune über den Internet-Breitbandausbau auf Schönheider Gemeindegebiet. Im kleinen Wilzschhaus sowie in weiteren Gemeindeteilen von Schönheide werden bis 2023 durch die Telekom Glasfaserleitungen mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s verlegt. Dies präsentierten am 27. November 2019 Amtsverweser Eberhard Mädler für die Gemeinde Schönheide sowie Matthias Patzsch und Hendrik König, Regionalmanager seitens der Deutschen Telekom bzw. fand die diesbezügliche Vertragsunterzeichnung beim FHWE im Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd statt. Die Kosten für das Schönheider Breitbandausbauprojekt liegen bei 1,17 Millionen Euro. 40 Kilometer Glasfaserkabel sollen in diesem Zusammenhang auf Schönheider Gemeindegebiet verlegt werden.




nach oben12.11.2019: Weitere Formsignale im Bahnhof Schönheide Süd aufgestellt

FHWE .
Am 2. November 2019 hat der FHWE im Bahnhof Schönheide Süd zwei weitere Formsignale aufgestellt.
. Am 2. November 2019 hat der FHWE im Bahnhof Schönheide Süd zwei weitere "neue, alte" Formsignale aufgestellt. Dabei handelt es sich um die beiden Ausfahrsignale in Richtung Schönheide Ost, die Signale B und C.

Diese zwei Signale waren ursprünglich im August 1978 abgebaut worden, weil damals der Abschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd der CA-Linie von der Deutschen Reichsbahn von einem regulären Streckenabschnitt in einen Streckenrangierbezirk des Bahnhofs Schönheide Süd umgewandelt worden war. Diese Maßnahme war eine Folge der Unterbrechung der Strecke Chemnitz - Aue - Adorf zwischen Wolfsgrün und Schönheiderhammer wegen des Baus der Talsperre Eibenstock im Herbst 1975 gewesen. Dadurch, dass die Strecke aus Adorf seither im Bahnhof Schönheide Ost endete und dieser Bahnhof wegen der neuen Platzverhältnisse in Schönheiderhammer zwischen 1978 und 1980 sowieso umgebaut und in diesem Zuge verkleinert wurde, sollte der betriebliche Aufwand reduziert werden. Durch die Umwandlung des Abschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd in einen Streckenrangierbezirk des Bahnhofs Schönheide Süd konnte der Fahrdienstleiterposten in Schönheide Ost eingespart werden. Außerdem entfielen die restlichen Signale des Bahnhofs Schönheide Ost. Dies waren zu diesem Zeitpunkt, im Sommer 1978, noch die beiden Ausfahrsignale in Richtung Schönheide Süd sowie das Einfahrhaupt- und das Einfahrvorsignal aus Richtung Schönheide Süd. Die Signale aus bzw. in Richtung Eibenstock unt Bf waren mit der Streckenunterbrechung zwischen Wolfsgrün und Schönheide Ost gleich im Herbst 1975 zum Wegfall gekommen.

Des Weiteren entfielen durch die Umwandlung des Abschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd in einen Streckenrangierbezirk im August 1978 das Einfahrhauptsignal A sowie das Einfahrvorsignal Va des Bahnhofs Schönheide Süd aus Richtung Schönheide Ost sowie die beiden jetzt wieder aufgestellten Ausfahrsignale B und C in Richtung Schönheide Ost.

Die Umwandlung des Abschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd in einen Streckenrangierbezirk zum 8. August 1978 war auch der Grund für die zum 31. Juli 1978 erfolgte Einstellung des Personenverkehrs zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd. Dadurch zählten sämtliche Fahrten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd seit 8. August 1978 nicht mehr als reguläre Zugfahrten, sondern als Rangierfahrten und solche durften bei der Deutschen Reichsbahn bekanntlich nicht mit Reisenden besetzt sein. Eine Ausnahme davon wurde jedoch im Sommer 1980 gemacht, als die DR zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd doch nochmals für eine Woche Reiseverkehr anbot - in Form einer "Sandwichgarnitur" mit 2x V 100 und einem Personenwagen dazwischen. Der Grund dafür war der Abbau des Schmalspurviaduktes in Wilzschhaus. Zu dessen Demontage musste auf der heutigen B 283 und damaligen F 283 am in Richtung Schönheide West zeigenden Widerlager der Brücke ein großer Autokran derart aufgebaut werden, dass es einer Vollsperrung der Straße bedurfte. Deshalb konnte die reguläre Buslinie Aue - Klingenthal zwischen Schönheiderhammer und Wilzschhaus rund eine Woche lang nicht verkehren, so dass die Deutsche Reichsbahn aus diesem Anlass heraus kurzzeitig nochmals Personenverkehr in Form eines Straßenersatzverkehrs zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd durchführte - trotz des Status' des Gleises als Streckenrangierbezirk.

Wie dem auch sei: Seit 2. November 2019 stehen die zwei Ausfahrsignale B und C des Bahnhofs Schönheide Süd in Richtung Schönheide Ost wieder - nach über 41 Jahren Pause. Bei beiden Signalen handelt es sich um zweiflüglige Flachmastformsignale mit gekuppelten Flügeln, die ausschließlich die Signalbilder Hp0 (Halt) und Hp2 (Fahrt frei mit 40 km/h) anzeigen können - genau so, wie es bis 1978 der Fall war. Beide Signale hatte der FHWE bereits 2011 nach Schönheide Süd gebracht, im Jahresverlauf 2019 waren sie aufgearbeitet worden. Von dem 1943 errichteten Stellwerk des Bahnhofs Schönheide Süd aus stellbar sind die Signale jedoch jetzt noch nicht. Dazu würde es einer generellen Instandsetzung des Stellwerkes, insbesondere des Spannwerkraumes und sämtlicher der mechanischen Drahtzugleitungen bedürfen. Für solcherlei arbeitsaufwändige Maßnahmen fehlen dem Verein heute und mit Sicherheit auch in naher und mittlerer Zukunft die Kapazitäten. Die Aufstellung der Signale dient daher vor allem der weiteren Aufwertung des historischen Gesamterscheinungsbildes des Bahnhofs Schönheide Süd - dies auch als Symbol im Hinblick auf die für 2020 anvisierte Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd mit dem Wernesgrüner Schienen-Express.

Mit der Wiederaufstellung der beiden Signale B und C hat der Bahnhof Schönheide Süd insgesamt vier seiner einst zehn Formsignale wieder, denn bereits im November 2012 hatte der FHWE die beiden Ausfahrsignale D und E in Richtung Rautenkranz wieder aufgestellt. Von den insgesamt zehn Signalen des Bahnhofs gehörten zwei zur Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld (WCd-Linie) und acht zur Regelspurstrecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie). Zwischen 1969 und 1988 waren alle diese Signale demontiert worden. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Signale, allesamt Formsignale:

- Einfahrvorsignal Va aus Richtung Schönheide Ost - entfallen 1978

- Einfahrsignal A aus Richtung Schönheide Ost - zweiflüglig, mit Gittermast - entfallen 1978

- Ausfahrsignal B in Richtung Schönheide Ost - zweiflüglig, mit Flachmast - entfallen 1978 - 2019 wieder aufgestellt

- Ausfahrsignal C in Richtung Schönheide Ost - zweiflüglig, mit Flachmast - entfallen 1978 - 2019 wieder aufgestellt

- Ausfahrsignal D in Richtung Rautenkranz - zweiflüglig, später nur noch einflüglig, mit Flachmast - entfallen 1983 - 2012 wieder aufgestellt

- Ausfahrsignal E in Richtung Rautenkranz - einflüglig, mit Flachmast - entfallen 1983 - 2012 wieder aufgestellt

- Einfahrsignal F aus Richtung Rautenkranz - zweiflüglig, mit Gittermast - entfallen 1988

- Einfahrvorsignal Vf aus Richtung Rautenkranz - entfallen 1988

- Einfahrsignal G aus Richtung Schönheide West - einflüglig, mit Gittermast - entfallen 1975

- Einfahrsignal M aus Richtung Carlsfeld - einflüglig, mit Gittermast - entfallen 1969.


Die vier Signalbuchstaben H, I, J, K und L waren nicht vergeben worden. Die Buchstaben H und I bezeichneten die beiden Fahrstraßen der WCd-Linie in Richtung Schönheide West bzw. wären die Signalbuchstaben der Ausfahrsignale der Schmalspurbahn in Richtung Schönheide West gewesen, wenn es solche Signale im Bahnhof Schönheide Süd gegeben hätte. Der Buchstabe J wurde wegen der optischen Verwechslungsgefahr zum I generell nicht als Signalbuchstabe vergeben. Die Buchstaben K und L bezeichneten die beiden Fahrstraßen der WCd-Linie in Richtung Carlsfeld bzw. wären dies die Signalbuchstaben der Ausfahrsignale der Schmalspurbahn in Richtung Carlsfeld gewesen, wenn es solche Signale im Bahnhof Schönheide Süd gegeben hätte.

Als nächstes neu aufzustellendes Formsignal des Bahnhofs Schönheide Süd soll im Frühjahr 2020 das Einfahrsignal A aus Richtung Schönheide Ost an die Reihe kommen. Dieses Gittermastsignal ist per Stand 2019 bereits weitgehend aufgearbeitet, es muss jedoch noch mit mehreren Anbauteilen komplettiert werden. Wie früher erhält das Signal Negativflügel. Es würde damit nach dem Bahnhof Heiligendamm an der Schmalspurbahn Bad Doberan - Kühlungsborn West in Mecklenburg-Vorpommern das heutzutage zweite Signal mit Negativflügeln in Deutschland bzw. stellt es dann sogar das heutzutage einzige zweiflüglige Signal mit Negativflügeln dar.




nach oben11.11.2019: Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG zum 31. Oktober 2019 erfolgreich abgeschlossen

FHWE .
Zum 31. Oktober 2019 hat der
FHWE die Spendenaktion
ZUG UM ZUG ZUM ZUG
erfolgreich abgeschlossen.
. Zum 31. Oktober 2019 hat der FHWE die langjährige Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG zugunsten des historischen Reisezugprojektes Wilzschhaus Nostalgie-Express erfolgreich abgeschlossen. Diese langfristig ausgelegte Aktion, die ein Spendenziel von 75.000 € hatte, lief seit dem 1. Januar 2013 und damit insgesamt sechs Jahre und zehn Monate lang. Im Verlaufe des August 2019 hatte die Aktion ihr Spendenziel erreicht. Da jedoch auch danach noch vereinzelt weitere Spenden für ZUG UM ZUG ZUM ZUG eingingen, wurde die Aktion noch einige Wochen weiter laufen gelassen und nun zum 31. Oktober 2019 abgeschlossen. Der Endspendenstand beträgt 75.308,41 €, die über die Jahre hinweg durch 786 Einzelspenden zustande kamen. Der FHWE bedankt sich noch einmal recht herzlich bei allen Unterstützern der Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG zugunsten des historischen Reisezugprojektes Wilzschhaus Nostalgie-Express!

Die bisherige Spenden- und Projektwebseite ZUG UM ZUG ZUM ZUG wurde vor wenigen Tagen zur reinen Projektseite des Wilzschhaus Nostalgie-Express umgeschrieben. Denn: Beendet ist natürlich nur die Spendenaktion - am historischen Reisezugprojekt des FHWE, dem Wilzschhaus Nostalgie-Express, wird konsequent weitergearbeitet. Deshalb bleibt die bisherige ZUG UM ZUG ZUM ZUG-Seite auch zukünftig online und erhält ab dem 1. Quartal 2020 sukzessive wieder einmal neue Aktualisierungen zu den einzelnen Fahrzeugen. Zuletzt war der Sachstand zu den Wagen im Januar 2017 aktualisiert worden. Die 2017, 2018 und 2019 stattgefundenen Arbeiten an den Fahrzeugen werden auf die Webseite des Wilzschhaus Nostalgie-Express ab Anfang 2020 eingearbeitet. Bereits jetzt finden sich auf der Seite aber einige Worte dazu, wie es mit dem Zugprojekt insgesamt weiter gehen soll - bitte also bei Interesse gern einmal einen Blick darauf werfen.

Spenden braucht der FHWE natürlich trotz des Abschlusses der Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG immer - bzw. besser gesagt aufgrund des Schönheide Ost-Themas dringender als je zuvor. Die Weihnachtszeit steht bevor und die Adventszeit ist auch immer Spendenzeit. Wir bitten Sie daher um eine Spende zu Gunsten unserer aktuellen Sonderspendenaktion zugunsten der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost. Diese Aktion läuft seit dem 1. Oktober 2018, hat ein Spendenziel von 30.000 €, von denen derzeit bereits über zwei Drittel erreicht sind. Vielleicht gelingt es uns ja gerade durch Ihre Hilfe, auch diese Spendenaktion noch im Jahr 2019 "voll" zu bekommen? Dies ist zumindest eine der Voraussetzungen dafür, dass die Arbeiten bei der Sanierung des historischen Bahnhofsgebäudes im Schönheider Ortsteil Schönheiderhammer weitergehen können. Der FHWE sagt: Vielen Dank!




nach oben09.11.2019: Instandsetzung Streckeninfrastruktur Schönheide Ost - Schönheide Süd 2019 (Update Bildergalerien)

FHWE .
Fotogalerie 22. Oktober 2019
Infrastrukturinstandsetzung
Schönheide Ost - Süd 2019


FHWE .
Fotogalerie 12. Oktober 2019
Infrastrukturinstandsetzung
Schönheide Ost - Süd 2019


FHWE .
Fotogalerie 11. Oktober 2019
Infrastrukturinstandsetzung
Schönheide Ost - Süd 2019


FHWE .
Fotogalerie 10. Oktober 2019
Infrastrukturinstandsetzung
Schönheide Ost - Süd 2019


FHWE .
Fotogalerie 24. September 2019
Infrastrukturinstandsetzung
Schönheide Ost - Süd 2019

. Wie an dieser Stelle berichtet, erhielt der FHWE am 15. Februar 2019 durch den Landrat des Erzgebirgskreises, Herrn Frank Vogel (CDU) einen Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER für die Instandsetzung der Streckeninfrastruktur der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd übergeben. Nach der Ausschreibungsphase der Leistungen begannen diese Bauarbeiten am 9. September 2019.

Die Arbeiten beinhalten folgenden Umfang: Bei der ersten Werksgrabenbrücke hinter Schönheide Ost in km 71,712 CA, die der Verein bereits zwischen 2010 und 2012 in Eigenregie saniert hatte, wurde der noch fehlende Seitensteg samt Geländer ergänzt. Da der alte Seitengang Schrott war, wurde in Bahnrichtung links ein einseitiger, neuer Seitensteg aus Stahl komplett neu gebaut. Dieser erhielt Brückenroste aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der heutzutage haltbarsten Möglichkeit der Ausführung dieser Roste.

Bei der folgenden Flutgrabenbrücke bei km 71,982 CA, einer Trogkonstruktion mit auch auf der Brücke im Schotter liegendem Gleis, wurden die Brückenschwellen vollständig gegen neue getauscht, danach die Fahrbahn (Schienen und Kleineisen) wiederhergestellt sowie das Gleis auf der Brücke neu gestopft. Die beidseitigen Brückengeländer wurden mitsamt ihrer Betonfundamente instandgesetzt, fehlende Teile ergänzt, entrostet und anschließend neu lackiert.

Bei der nun folgenden, dritten Brücke hinter Schönheide Ost, der Flutgrabenbrücke bei km 72,125 CA, wurden beide Seitenstege links und rechts des Gleises repariert. Auch hier wurden desolate bzw. gänzlich fehlende Stahlprofile ergänzt sowie die dementsprechenden Korrosionsschutz- und Lackierarbeiten ausgeführt. Auch die Seitengänge dieser Brücke bestehen nun aus GFK.

Bei dem aus Naturstein und Beton bestehenden Durchlass bei km 74,545 CA muss die Abdichtung des Betons grundhaft erneuert werden. Hierzu wurde das Gleis auf dem Bauwerk Ende September 2019 demontiert, es wird nach der Fertigstellung der neuen Betonabdichtung wieder eingebaut. Im Falle dieses Durchlasses macht sich der Komplettneubau eines beiderseitigen Geländers notwendig.

An der großen Muldebrücke Altwiesenhaus bei km 75,175 CA mussten zwei Geländer im Bereich der Widerlager gebaut werden - eines bahnlinks am in Richtung Aue zeigenden Widerlager der Brücke sowie eins bahnrechts am in Richtung Adorf zeigenden Widerlager. Solche Geländer waren an dieser 1990 eingebauten Brücke bisher noch nie vorhanden, doch die heutigen Vorschriften fordern dies. Sämtliche beschriebenen Brückeninstandsetzungsarbeiten wurden von der Brückenwerkstatt Dresden der DB Bahnbau Gruppe GmbH, einer Tochter des Deutsche Bahn-Konzerns, sowie teilweise von Subunternehmen im Auftrage des FHWE ausgeführt.

Mit den notwendigen Arbeiten am Oberbau wurde die Gleisbau Bautzen GmbH durch den FHWE beauftragt. Die Gleisarbeiten umfassen als Einzelschwellenauswechslung den Austausch von insgesamt 967 der desolatesten Holzschwellen im Streckenbereich Schönheide Ost - Schönheide Süd. Auf Basis der begrenzten zur Verfügung stehenden Mittel war ursprünglich nur der Austausch von 600 Schwellen vorgesehen, doch musste diese Zahl unabdingbar auf knapp 1.000 Schwellen erhöht werden. Fast sämtliche der 967 zu tauschenden Schwellen befinden sich im Abschnitt zwischen der Einfahrweiche des Bahnhofs Schönheide Ost und dem Bahnübergang Altwiesenhaus bei km 75,040 CA. Im weiteren Streckenverlauf zwischen diesem Bahnübergang und dem Bahnhof Schönheide Süd sind es lediglich 14 Schwellen, die ersetzt werden mussten. Denn hier hatte das Gleis im Jahre 1986 auf rund einem Kilometer Streckenlänge eine komplette Oberbauererneuerung mit Betonschwellen erhalten. 1990 wurde das Gleis im Zuge des Brückenersatzneubaus km 75,175 CA direkt im Bereich Altwiesenhaus auf weiteren einigen hundert Metern Länge mit Betonschwellenoberbau neu verlegt, so dass sich der Abschnitt Altwiesenhaus - Schönheide Süd gleismäßig auf der überwiegenden Streckenlänge in einem dementsprechend guten Zustand befindet.

Zwischen Schönheide Ost und Altwiesenhaus besteht der Oberbau hingegen bis heute aus Hartholzschwellen und wurde in den 1950er Jahren letztmals komplett erneuert. Da die dem FHWE 2019 zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht für eine grundhafte Sanierung des Oberbaus zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd ausreichen, wurde die genannte Einzelschwellenauswechslung durchgeführt. Wegen der Lage der Strecke in der Trinkwasserschutzzone der Talsperre Eibenstock mussten dabei ungetränkte Holzschwellen verwendet werden. Ein Einbau von Betonschwellen in bestehenden Holzschwellenoberbau ist aus technischen Gründen nicht möglich, insbesondere nicht in Bögen. Demzufolge mussten in das vorhandene Holzschwellengleis auch wieder neue Holzschwellen eingefügt werden. Der Bereich zwischen den beiden Flutgrabenbrücken bei km 71,982 und km 72,125 CA wurde auf einer Länge von rund 150 Metern von Holzschwellen- auf Betonschwellenoberbau umgebaut.

Alles in allem sind die beschriebenen Streckeninstandsetzungsarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd im Jahr 2019 mit rund 200.000 Euro veranschlagt, die sich aus 150.000 Euro LEADER-Fördermitteln sowie einem Eigenanteil des Vereins von rund 50.000 Euro zusammensetzen. Mit der Realisierung bereits äußerst umfangreicher Streckeninstandsetzungsarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd in den Jahren 2007 bis 2012 in FHWE-Vereinseigenregie (hierzu im Detail siehe die jeweiligen Jahres-Archivseiten dieser Webseite) sowie in Verbindung mit den im Herbst 2019 durch Gleisbau Bautzen und die DB-Brückenwerkstatt Dresden ausgeführten Arbeiten geht der FHWE davon aus, den Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd im Jahre 2020 mit dem Wernesgrüner Schienen-Express endlich in Betrieb nehmen zu können, nachdem dies erstmals bereits für das Jahr 2009 angestrebt worden war. Später könnte der Abschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd ggf. auch der erste Streckenteil der CA-Linie sein, auf welchem der historische Reisezug Wilzschhaus Nostalgie-Express seinen Betrieb aufnehmen könnte.




nach oben09.11.2019: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Januar - November 2019

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost, Zeitraum
Januar - November 2019
(Neueste Fotos immer am
Ende der Bildergalerie)
. Seit April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. An dieser Stelle wird der Baufortschritt im Jahresverlauf 2019 beschrieben. Über den Winter 2018/19 ruhten die Arbeiten witterungsbedingt. Mitte Mai 2019 starteten die Sanierungsarbeiten am Empfangsgebäude Schönheide Ost erneut. Los ging es mit der Fassadensanierung auf der straßenseitigen Längsseite, welche 2018 noch nicht geschafft worden war, nunmehr aber im Frühjahr und Sommer 2019 realisiert wurde. Des Weiteren ging in der ersten Junihälfte die Instandsetzung des Hauptdaches sowie die Installation der Blitzschutzanlage vonstatten.

Das zweite große Thema über den Sommer 2019 war der weitere Innenausbau des Hauses. Auch hier ging es langsamer voran als ursprünglich geplant, doch es wurde Etliches geschafft über den Somnmer 2019. Bis Anfang August wurde der Trockenbau beendet. Auch stand 2019 die Sanierung und Fertigstellung der Fensterbänke an. Im Innenbereich ist diese Arbeit noch nicht erledigt. Die Außenfensterbänke wurden inzwischen saniert, doch stehen hier noch Nachbesserungsarbeiten an. Anfang September 2019 erhielt das Bahnhofsgebäude Schönheide Ost seinen neuen Stromanschluss. In nebenstehender Bildergalerie sind die Baufortschritte des Zeitraumes Januar bis Oktober 2019 dargestellt. Die Bildergalerie wird in Abständen weiter ergänzt.

Seit Mitte September 2019 ruhen die Ausbauarbeiten im Bahnhofsgebäude Schönheide Ost erneut. Grund hierfür sind die am 9. September 2019 gestarteten Gleis- und Brückensanierungsmaßnahmen im Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd zwecks Wiedereröffnung dieses Teils der CA-Linie im Jahr 2020. Der FHWE ist kapazitätsmäßig - personell wie finanziell - nicht in der Lage, beide Großprojekte gleichzeitig durchzuführen: Bahnhofsgebäudesanierung und Streckensanierung. Aus diesem Grunde müssen die weiteren Innenausbauarbeiten des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost - bis auf kleinere Tätigkeiten - leider so lange ruhen, wie die Gleis- und Brückensanierungsarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd andauern.

Zu den kleineren Baumaßnahmen, die am Empfangsgebäude Schönheide Ost trotz der seit Mitte September 2019 unterbrochenen Hauptbauarbeiten durchgeführt wurden, zählt die Installation der Innenfensterstöcke in der ersten Oktoberhälfte 2019. Seit Ende Oktober und im November 2019 sind Vereinsmitglieder außerdem dabei, weitere Innenräume des Gebäudes zu entkernen.

Über die im Jahr 2018 stattgefundenen Arbeiten am Bahnhofsgebäude Schönheide Ost finden sich mehrere Artikel und Bildergalerien auf den Archivseiten 2017/18 (dort bitte bei Interesse die einzelnen Artikel zum Thema anklicken). Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auch immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.




nach oben25.09.2019: Der FHWE trauert um sein Ehrenmitglied, den ersten Deutschen im Weltall Dr. Sigmund Jähn

FHWE .

Am 21. September 2019 verstarb völlig unerwartet der erste Deutsche im Weltall, der Kosmonaut Dr. Sigmund Jähn. Mit ihm ging nicht nur der erste Deutsche Raumfahrer von uns, sondern es verliert auch der FHWE sein erstes Ehrenmitglied. Der am 13. Februar 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz geborene Sigmund Jähn interessierte sich nicht nur für die Raumfahrt, sondern immer auch für seine ursprüngliche Heimat auch damit auch für seine Heimat-Eisenbahnstrecke, mit der er als Kind und als junger Mann so oft fuhr. Zum 1. März 2006 war Sigmund Jähn deshalb in den FHWE eingetreten, der ihn als Ehrenmitglied aufnahm.

Wer Sigmund Jähn war, welcher Mensch und welche Persönlichkeit sich hinter ihm verbarg, das ist umfangreich bekannt und soll an dieser Stelle nur punktuell wiederholt werden. Hierüber ist insbesondere in den letzten Jahren nochmals sehr viel sowohl in der gedruckten Presse als auch in Online-Veröffentlichungen geschrieben worden. Sein 80. Geburtstag im Jahre 2017, das 40-jährige Jubiläum seines Weltraumfluges im August 2018 sowie jetzt ganz aktuell sein trauriges Ableben waren die Anlässe dafür, dass so viel über Sigmund Jähn geschrieben wurde wie viele Jahre zuvor nicht mehr. Verfolgt man sozusagen die "Evolution" der Medienberichterstattung über ihn, so ist dabei ein interessanter Trend feststellbar. Ab Anfang September 1978, als er nach seinem knapp achttägigen Weltraumflug zusammen mit seinem (ebenfalls 2019 verstorbenen) Kommandanten Waleri Bykowski wieder auf der Erde gelandet war, wurde Jähn in der DDR natürlich hochgehoben und - oftmals sehr zu seinem persönlichen Leidwesen - zum Volkshelden. Doch die Verehrung seiner Person war bei weitem nicht ausschließlich SED-gemacht und nicht allein von offizieller Stelle gesteuert, sie war echt. Wenn Jähn irgendwo auftauchte - und das musste er zwischen 1978 und 1989 regelmäßig in der Öffentlichkeit tun - dann musste niemand gezwungen werden, ihn zu sehen oder zu sprechen. Die Menschen kamen von alleine. Dies galt bis zum Schluss umso mehr in seiner vogtländischen Heimat Morgenröthe-Rautenkranz.

Im Westen hingegen blieb Jähn lange Zeit eher unbekannt, ihm wurden dort vor 1990 allenfalls Randnotizen in den Medien gewährt. Die Tagesschau berichtete am Tag seines Starts in das Weltall sogar an erster Stelle von irgendeiner Papsternennung und erst danach kurz von Jähns Flug ins All. Man hatte in der BRD 1978 definitiv Probleme damit, dass nun ein DDR-Bürger und damit ein Vertreter der Ostblockstaaten und des Sozialismus als erster Deutscher den Schritt ins All getan hatte. Die Bildzeitung schrieb 1978 gar von einem "Mitesser in der Russenrakete". Die Schmach über Jähns Erfolg muss im Springerhochhaus damals unermesslich gewesen sein.

Differenzierter fiel die Berichterstattung über Sigmund Jähn nach der Wiedervereinigung aus. In den 1990er Jahren - die Wende war erst ein paar Jahre her - wurde deutlich weniger über ihn berichtet als in den Jahren vor 1990. Und wenn, dann "konnte" das in jenen Jahren auch weiterhin immer nur unter dem ja nicht zu vernachlässigenden Fingerzeig geschehen, dass Sigmund Jähn ja ein Generalmajor der NVA war.

Erst in den Jahren nach 2000 wurde irgendwann klar, dass Sigmund Jähn, ob es nun jedem Einzelnen passte oder nicht, der erste Deutsche im Weltall für alle Deutschen war und nicht nur für die ehemaligen DDR-Bürger. Wenn auch oftmals regelrecht übervorsichtig und immer gleich wieder etwas relativierend und ein Stück "zurückrudernd", aber dennoch trauten sich im 21. Jahrhundert zunehmend mehr Journalisten und Schreiberlinge, die Leistungen und das viele, überaus Positive an dem Menschen Sigmund Jähn zu sehen, in der Berichterstattung über ihn hervorzuheben und darüber zu schreiben. Irgendwann trat auch mehr und mehr in den Vordergrund, dass Jähn oftmals schon zu DDR-Zeiten zwischen Ost und West zu vermitteln versuchte und trotz seiner ganz klar sozialistischen Grundhaltung den Westen und den Kapitalismus nicht per se als Teufelswerk abtat. In einem 1980 produzierten NVA-Dokumentarfilm über das Interkosmos-Raumfahrtprogramm, in dessen Rahmen Jähn 1978 ins All flog, erwähnte er in einem Interview sogar die Raumfahrt-Leistungen der USA positiv. Das trauten sich 1980 in den Ostblockstaaten wohl die wenigsten.

Spätestens nach 2010 waren zunehmend immer stärker versöhnliche Töne über Jähn in der Presse zu lesen. Seine bescheidene, absolut bodenständige Natur trat immer mehr in den Vordergrund. Viele begriffen, dass Sigmund Jähn ein stets ehrlich gebliebener, an der Sache interessierter nicht vordergründig ideologisch geprägter Mensch war. Dennoch: Auch zu seinem 80. Geburtstag im Jahre 2017 sowie anlässlich seines 40. Weltraumflugjubiläums 2018 brachten es einige, in der Grundtendenz positiv über ihn schreibende Journalisten nicht "übers Herz", vorbehaltlos positiv über ihn zu berichten. So ein gewisser Fingerzeig, dass Jähn ja für das DDR-Unrechtsregime gearbeitet habe, musste stets sein, ohne das ging es einfach nicht. Beklemmungen und Berührungsängste mit einem DDR-Volkshelden auch noch über 25 Jahre nach dem Mauerfall.

Fast nur noch positiv und hoch lobend fielen die erstaunlicherweise umfangreichen und an vordersten Stellen platzierten Nachrufe in der Presse anlässlich seines Todes aus. Liest man die an verschiedensten Stellen im Netz zu Jähns Tod erschienenen Beiträge vom 22. und 23. September 2019, so kann man die Lobhudelei auf ihn kaum fassen. Zitiert wurde an verschiedener Stelle unter anderem CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, der Jähn einen echten Pionier genannt habe. Sogar der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans - keine Ahnung, was dieser je mit Sigmund Jähn zu tun hatte - würdigte ihn als ein "Vorbild wie es wenige gibt und gab". Lediglich der "Tagesspiegel" veröffentlichte am 24. September 2019 nochmals einen Verriss des Menschen Sigmund Jähn, wie er in den tiefsten Zeiten des Kalten Krieges hätte in der Springerpresse abgedruckt gewesen sein können. Manche sind eben auch im Jahre 30 nach dem Mauerfall unbelehrbar.

Aber was bedeutete Sigmund Jähn nun für den FHWE? Natürlich war er auch für unseren Verein an allerster Stelle der erste Deutsche im Weltall - so wie für die gesamte Öffentlichkeit. Aber darüber hinaus war er unser Ehrenmitglied, ein großer Freund unserer Eisenbahnstrecken, ein großer Fan unserer Vereinstätigkeit, regelmäßiger Spender und vor allem: Für einige Mitstreiter des harten Kerns des FHWE auch persönlich ein guter, sympathischer Freund bzw. Bekannter geworden. Jähn hatte einen ganz persönlichen Bezug zu den heute vom FHWE betreuten Eisenbahnstrecken Aue - Adorf und Schönheide Süd - Carlsfeld. Als Kind fuhr er im Rahmen von Schulwandertagen mit der Schmalspurbahn nach Carlsfeld und sein Vater - ein einfacher Mann - war Sägewerksarbeiter in der Wilzschmühle. Er fuhr tagtäglich mit der Eisenbahn von Rautenkranz mit Umsteigen von der Normalspur- in die Schmalspurbahn in Wilzschhaus nach Wilzschmühle. Dazu benutzte Jähns Vater Arbeiter-Zeitfahrkarten der Deutschen Reichsbahn, von denen eine aus dem Jahre 1944 erhalten blieb und die Jähn dem FHWE schenkte.

1950/51 bewarb sich Sigmund Jähn zu einer Lehre als Lokschlosser beim Bw Aue, wurde aber - wie viele andere auch - wegen in jenen Jahren fehlender Lehrstellen abgelehnt. Noch ahnte die Reichsbahn wohl nicht, welcher Personalmangel in den kommenden Jahren noch auf sie zukommen würde und wen sie sich da hatte entgehen lassen... Somit erlernte Sigmund Jähn ab 1951 zunächst in Klingenthal den Beruf des Buchdruckers und auch dabei kam er mit der Eisenbahn in Berührung. Denn als täglichen Arbeitsweg hatte er den Zug der CA-Linie von Rautenkranz bis Zwotental zu benutzen, um dort nach Klingenthal umzusteigen. Und auch, wenn Sigmund Jähn ab 1956 von seiner Tätigkeit an verschiedenen Standorten der NVA etliche Male in seine vogtländische Heimat zurückfuhr, so nutzte er dabei viele Jahre lang den Zug. Dabei ging es ab Aue die letzten Kilometer bis nach Hause über die CA-Linie. Besonders ab Wilzschhaus schlug ihm dabei das Herz stets höher, wenn es bei der (heutigen) "Erzgebirgshütte" um die Felsen mit dem blühenden Ginster herum ging, wie er uns im Jahre 2010 berichtete.

Bei all diesen Kindheits- und Jugenderinnerungen verwundert es nicht, dass Sigmund Jähn im Frühjahr 2006 sehr gerne FHWE-Ehrenmitglied wurde. Mit einem ersten Besuch in Wilzschhaus klappte es im November 2007, als er unseren Verein zusammen mit dem russischen Raumfahrerkollegen Walerie Tokarew besuchte - ganz im kleinen Rahmen, bei Kaffee und Kuchen in unserer historischen Bahnhofsgaststätte und nachher bei einer von Jähn mitgebrachten Flasche echten russischen Wodkas während einer Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express.

In den folgenden Jahren tauchte Sigmund immer einmal wieder bei uns auf - oftmals unvermittelt und unangemeldet - einfach als Privatperson zusammen mit seinen Enkeln. Als am 26. August 2018 sich sein Weltraumflug zum 40. Mal jährte und aus diesem Anlass in Rautenkranz eine große Festveranstaltung stattfand, bei der unter anderem auch der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, aber auch Raumfahrerkollegen wie Thomas Reiter teilnahmen, veranstaltete der FHWE mit dem Wernesgrüner Schienen-Express einen "Sigmund Jähn-Sonderfahrtag" nur zwischen Rautenkranz und Wilzschhaus, der sehr gut angenommen wurde. Zwar konnte Sigmund bei dem Stress, der öffentlichen "Belagerung" seiner Person und dem durchgetakteten Protokoll an diesem Tage nicht selbst an einer WEX-Fahrt teilnehmen, doch hatte er uns sehr wohl auch an diesem Tage bemerkt und bedankte sich danach per E-Mail für unsere Teilnahme mit dem WEX an seiner Festveranstaltung.

Der Verfasser dieser Zeilen sprach Sigmund Jähn letztmals am Telefon an seinem 82. Geburtstag, dem 13. Februar 2019. Obwohl an diesem Tage wie immer sehr viele Leute bei Jähn anriefen und das Telefon mehr oder weniger dauerklingelte, nahm er sich bestimmt eine halbe Stunde Zeit für einen Schwatz regelrecht über Gott und die Welt: Natürlich ein bisschen über Raumfahrt und die Eisenbahn, aber auch über darüberhinausgehende, ganz menschliche Themen: Das Älterwerden, die damit einhergehende nachlassende Belastbarkeit mit über 80, auch darüber, dass ihm der Stress im Vorjahr bei seinem 40-jährigen Raumflugjubiläum an mancher Stelle etwas zu viel geworden war, über die Presseberichterstattung über ihn, wie diese oftmals wohlwollend und manchmal immer noch ketzerisch ausfiel (siehe oben), auch ein bisschen über Politik. Dass es der letzte persönliche Kontakt werden würde, den der Autor dieses Beitrages und Jähn haben würden, ahnte dabei weder der eine, noch der andere.

Der Tod von Sigmund Jähn trifft den Verfasser dieser Zeilen, viele Mitglieder des FHWE sowie weite Teile der Allgemeinheit und natürlich insbesondere der Raumfahrtbranche mit großer Bestürzung und tiefer Trauer. Mit Sigmund verlieren wir nicht nur unser prominentestes, sondern auch eines unserer menschlich größten Vereinsmitglieder. Wie so viele andere, die in den letzten Tagen einen Nachruf auf Jähn hielten, wünscht auch der FHWE dem ersten Deutschen im Weltall, unserem Fliegerkosmonauten Dr. Sigmund Jähn, alles erdenklich Gute auf seiner letzten Reise.

Holger Drosdeck



nach oben16.07.2019: Wartehäuschen auf Bahnhof Tannenbergsthal aufgestellt

FHWE .

Am Montag, dem 8. Juli 2019 wurde das seit mehreren Jahren auf dem Erdboden im Bahnhof Tannenbergsthal lagernde Holzwartehäuschen mittels Kran auf das dafür ebenfalls bereits vor einigen Jahren gegossene Fundament gehoben und dort montiert. Damit besitzt der Bahnhof Tannenbergsthal (Vogtl) erstmals seit etlichen Jahren wieder ein "Empfangsgebäude" bzw. eine Unterstellmöglichkeit für auf den Wernesgrüner Schienen-Express wartende Fahrgäste.

Das eigentliche Bahnhofsgebäude von Tannenbergsthal war vor über 20 Jahren von einer Windhose schwer beschädigt und kurz nach der Jahrtausendwende abgerissen worden. Im Juni 1998 hatte die damalige, über dem Vogtland wütende und verheerende Schäden anrichtende Windhose das Dach des Bahnhofsgebäudes Tannenbergsthal abgedeckt und sogar Teile des Mauerwerks des Dachgeschosses abgerissen. Nach einigen Jahren, die das Gebäude sowie der danebenstehende, bis dahin sehr markante Wasserturm noch als Ruinen in der Landschaft standen, wurden beide Bauten um 2001 abgerissen. Ursprünglich war das Empfangsgebäude von Tannenbergsthal ein Typenbau der Chemnitz-Aue-Adorf Eisenbahngesellschaft (CAAE) gewesen - wie die anderen Bahnhofsgebäude der CA-Linie. Mit den Jahren und Jahrzehnten hatte es mehrere bauliche Erweiterungen durch die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bzw. die Deutsche Reichsbahn erfahren, so dass es zum Schluss den Bahnhofsgebäuden von Schönheide Ost und Schöneck ähnelte.

Da der Bahnhof Tannenbergsthal durch den Abriss des dortigen Empfangsgebäudes seither über keinen Hochbau im Bereich des Bahnsteiges mehr verfügte und dadurch eher einer Brachfläche glich, nutzte der FHWE vor einigen Jahren die Gelegenheit und übernahm das jetzt dort aufgestellte Holzwartehäuschen. Dabei handelt es sich um das ehemalige Eingangshäuschen zu einer Bahnsteigunterführung, das vor etlichen Jahren beim Umbau des Bahnhofs Reichenbach (Vogtl) ob Bf und der damit verbundenen Aufgabe des kompletten, ehemaligen südlichen Gleisfeldes dieses Bahnhofs obsolet geworden war. Ohne den FHWE wäre dieses architektonisch sehr ansprechende Häuschen mit Sicherheit im Altholzschredder gelandet.

So aber wurde es damals nach Tannenbergsthal transportiert, um hier perspektivisch als Wartehäuschen Aufstellung zu finden. Dazu benötigte der FHWE einige Jahre. Auch, wenn diese Maßnahme an sich kein sonst wie großer Kraftakt ist, so können mit den begrenzten Möglichkeiten des Vereins immer nur bestimmte Ideen realisiert werden und manch scheinbar Einfaches muss dennoch länger warten, da die wenigen Personal- und Finanzkapazitäten schlichtweg bei wichtigeren Projekten gebunden sind. Es muss also immer abgewogen werden. So wurde mit den Jahren zunächst erst einmal das Fundament für die Wartehalle gegossen und das Holzhäuschen selbst erhielt eine Holzschutzbehandlung mit anschließender, neuer Farbgebung. Auch diese ist nun schon wieder einige Jahre alt und weist witterungsbedingte Verschleißerscheinungen auf, so dass auch die Farbe aktuell einer erneuten Erneuerung bedarf.

Zunächst aber wurde am 8. Juli 2019 das Holzwartehäuschen im Bahnhof Tannenbergsthal auf sein Fundament gestellt, so dass es erst einmal nicht mehr "wild" in der Landschaft umher steht, sondern "ordentlich" seinen vorgesehenen Platz eingenommen hat und für die Reisenden einen Unterstellschutz bietet. Gleichzeitig wurden auf dem Bahnhof Tannenbergsthal Anfang Juli 2019 umfangreiche Vegetationspflegemaßnahmen durchgeführt, so dass sich der Bahnhof aktuell in einem deutlich gefälligeren Erscheinungsbild präsentiert als dies in den letzten Jahren häufig der Fall war.




nach oben10.07.2019: Rückblick 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd

FHWE .

Am Samstag, 6. Juli 2019 fand das 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd statt. Zum sechsten Mal in Folge wurde die Veranstaltung ein sehr großer Erfolg. Nachdem bereits beim 5. Treffen 2018 geglaubt worden war, dass hier nunmehr eine Kapazitätsgrenze erreicht sei, gab es heuer gegenüber dem Vorjahr dennoch nochmals eine Steigerung zu verzeichnen. Nach 160 teilnehmenden Fahrzeugen im Jahr 2018 waren es dieses Mal 173 Oldtimer, die den Weg nach Wilzschhaus fanden. Dabei waren Pkw aus Ost und West, Militär- und Polizeifahrzeuge bis hin zum Nutzfahrzeug und zahlreichen historischen Zweirädern. Neben Fahrzeugen aus der nahen Umgebung und alten Bekannten freuten wir uns auch in diesem Jahr wieder über neue Gesichter und weitergereiste Teilnehmer aus dem Raum Chemnitz/Stollberg, Plauen oder dem Saale-Orla-Kreis.

Inklusive der Fahrzeugbesitzer und deren Begleiter kamen insgesamt rund 1.200 Besucher an einem einzigen Tag nach Schönheide Süd - das ist inzwischen eine höhere Größenordnung als bei den WCd-Schmalspurbahnfestivals, denn diese erzeugen in der Regel auch einen Besucherstrom zwischen 1.000 und 2.000 Besuchern, dies jedoch verteilt auf bis zu drei Veranstaltungstage. Somit zieht das jährliche Old- und Youngtimertreffen bezüglich der Bedeutung bzw. der Beliebtheit bei den Gästen mittlerweile gleich mit den WCd-Schmalspurbahnfestivals.

Am 6. Juli 2019 platzte der Bahnhof Schönheide Süd sogar derart aus allen Nähten, dass durch die Gemeinde Schönheide kurzfristig zusätzliche Extraparkplätze an der Straße in Richtung Carlsfeld zugewiesen wurden. Der Wernesgrüner Schienen-Express fuhr an der Kapazitätsgrenze, das bedeutet fünfteilig und im „Sandwich”: Beide Motorfahrzeuge sowie drei Zwischenwagen. Alle Züge fuhren mit Fahrgästen voll besetzt. Der extra als Sonderfahrplan eingerichtete Stundentakt zwischen den Bahnhöfen Schönheide Süd und Tannenbergsthal (Vogtl) erwies sich wiederum als Volltreffer. Neben dem Fahrtenprogramm des WEX konnten Interessierte auf dem Führerstand einer Diesellok mitfahren und so das Wilzschhauser Bahnhofsgelände aus einer nicht alltäglichen Perspektive erkunden.

„Damals war's”, als die „Bimm” noch bis zur „GEG”, der Bürstenfabrik in Stützengrün, verkehrte und Güterwagen zustellte. Die dazu benötigten Rollwagen-Verladungen wurden zum Oldtimertag 2019 dem interessierten Publikum bei Schauvorführungen der Rollfahrzeuggrube demonstriert und man konnte sich persönlich von den damals körperlich anstrengenden Tätigkeiten überzeugen.

Um 14.00 Uhr startete die etwa 70 km lange Oldtimerrundfahrt über Tannenbergsthal - Wernesgrün - Rothenkirchen - Schneeberg - Eibenstock - Carlsfeld und wieder zurück nach Wilzschhaus. Angeführt von einem weiß-blauen Trabant P 50, schlossen sich zahlreiche Oldtimer der Fahrt an und folgten der beschilderten Strecke. Jeder Teilnehmer erhielt neben seiner Startnummer auch eine Urkunde im Layout der Plakatwerbung des Oldtimertreffens als individuelles, einmaliges Andenken an das Treffen 2019. Hochbetrieb herrschte auch stets in der Küche und am Grill. Das große Verpflegungsangebot wurde reichlich genutzt und unser Küchen-, Grill- und Schankpersonal hatte ganztägig alle Hände voll zu tun.

Für die FHWE-Mitstreiter interessant zu hören waren die Aussagen der Oldtimerfreunde, warum sich unter diesen das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd inzwischen zu einer äußerst beliebten Veranstaltung und zu einer festen Größe im Jahresplan entwickelt hat. So weiß man gegenüber anderen Oldtimertreffen, von denen es bekanntlich etliche jedes Jahr in Sachsen gibt, die besonders idyllische Lage des Bahnhofs Wilzschhaus zu schätzen. Weiterhin hat sich der Aspekt herumgesprochen, dass es rein zum Oldtimerthema einen weiteren Veranstaltungsinhalt gibt - die Eisenbahn. Es ist also genau die Symbiose aus Straßen- und Schienen-Oldtimern, die den eigentlich ja nicht der Eisenbahnfanszene zuzuordnenden Oldtimerfreunden besonders gut gefällt. Insbesondere wurde auch die Fahrt mit dem WEX genannt, die bei den Liebhabern historischer Autos hoch im Kurs steht. Eine Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express ist für jeden Fahrzeugteilnehmer im Gesamtpaket inklusive. Gelobt wurde auch der Umstand, dass mit der Infrastruktur des Bahnhofs Schönheide Süd ordentliche, kultivierte Rahmenbedingungen für die Oldtimerfreunde herrschen: Keine vollgekleckerte und verschmierte Pommesbude mit Plastikmöbeln, sondern der stilvolle Gastrobereich der historischen Bahnhofsgaststätte. Keine „Dixi-Klos”, sondern richtige, ordentliche und saubere Toiletten mit Waschmöglichkeiten. Kein langweiliger, ebener, monotoner Wiesenplatz als Veranstaltungsgelände, sondern das atemberaubend schöne Tal der Zwickauer Mulde an der Stelle der Einmündung von Wilzsch und Silberbach.

Solche Rückmeldungen zu bekommen, ist für den FHWE sehr wichtig, denn es zeigt dem Verein immer wieder auf: Wir sind auf dem richtigen Weg und haben uns mit Wilzschhaus und der CA-Line für das richtige „Unterfangen” entschieden - trotz aller Einschränkungen und Probleme, mit denen das ehrenamtliche Vereinsdasein bei gleichzeitigem Anspruch wie an ein professionelles Unternehmen verbunden ist. Für das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd gilt: Nach dem Erfolg in 2019 wird der FHWE kaum drumherum kommen, diese äußerst beliebte und erfolgreiche Veranstaltung auch im Jahr 2020 wieder durchzuführen.

Und in Bezug auf das diesjährige Oldtimertreffen sei der Dank den beteiligten Personalen ausgesprochen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz den Erfolg der 2019er Veranstaltung ermöglichten. Weiterhin möchten wir es nicht versäumen, allen Fahrzeug-Teilnehmern Danke zu sagen, dass sie mit ihren historischen Automobilen und Zweirädern ins West-Erzgebirge gekommen sind, ihre Schmuckstücke „ausgeführt” und unsere Veranstaltung damit bereichert haben - HERZLICHEN DANK!




nach oben18.06.2019: Veranstaltungsankündigung 6. Old- und Youngtimertreffen am 6. Juli 2019 im Bahnhof Schönheide Süd

FHWE . Am Sonnabend, 6. Juli 2019 findet von 10-18 Uhr unser bereits 6. Old- und Youngtimertreffen am Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) direkt an der B283 Aue-Klingenthal statt.

In diesem Jahr erwarten wir zu dieser Freiluftveranstaltung unter dem Motto „Zeitgeschichte Erfahren“ wieder ein breites Publikum. Hierzu sind alle Besitzer und Liebhaber von Kraftfahrzeugen (Baujahr vor dem Jahr 2000) ab 10 Uhr eingeladen, uns mit ihren historischen Gefährten zu besuchen.

Unser Verein wird die Fahrzeugausstellung mit Oldtimern der Schiene, Führerstandsmitfahrten auf einer Diesellok und Rangierbetrieb im Bahnhof bereichern.

Ab 10 Uhr verkehrt das Schienen-Cabrio „Wernesgrüner Schienen-Express“ zwischen Festgelände und Bhf Tannenbergsthal nach Sonderfahrplan im Stundentakt.

Um 14 Uhr startet dann mit der WEX-Abfahrt unser Oldtimer-Konvoi zu einer geführten Ausfahrt ins Grüne (Streckenlänge etwa 60 km).

Wie im letzten Jahr bekommt jeder Teilnehmer mit einem Fahrzeug ein kleines Dankeschön vom FHWE e.V. als Erinnerung.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Hinweis für Oldtimerfahrer:
Bei Anreise mit Lkw bitten wir um eine Voranmeldung um Ihnen einen Stellplatz garantieren zu können!

Bei Fragen/Anmeldungen können Sie sich unter oldtimer(at)fhwe.de oder telefonisch 0152/06 74 21 12 bzw. 037465/ 40 80 60 an uns wenden.

Wir freuen uns auf Sie!

Alle Informationen gibt es nochmal hier auf dem Flyer zum Download.

Hier auch noch das Veranstaltungsplakat:

SEV



nach oben14.06.2019: Hauptuntersuchung des WEX-Motorfahrzeuges VT 24 01 (Update)

FHWE . Bis Ende Mai 2019 arbeitete der FHWE an der Hauptuntersuchung des grünen und vereinseigenen WEX-Motorfahrzuges VT 24 01 der Bauart SKL 24. Vor seiner aktuellen HU kam dieses Fahrzeug zuletzt in der WEX-Saison 2016 zum Einsatz, im Herbst jenes Jahres waren seine Fristen abgelaufen. 2017 begann deshalb eine Hauptuntersuchung an diesem WEX-Motorfahrzeug, welche aber im Jahre 2018 wegen anderer, prioritärerer Arbeiten nicht abgeschlossen werden konnte, so dass sich diese HU des VT 24 01 nun im ersten Halbjahr 2019 fortsetzte.

Mit dem Um- bzw. Aufbau dieses SKL 24 in den Jahren 2005 bis 2007 begann die Geschichte des Wernesgrüner Schienen-Express. Ebenso wurde mit diesem Fahrzeug der planmäßige Fahrbetrieb des WEX zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke im Frühjahr 2008 eröffnet. Doch nach acht Jahren Einsatz benötigt der VT 24 01 eine umfangreiche Aufarbeitung. Dabei kamen 2017 und 2019 auch Arbeiten zur Ausführung, die beim Aufbau des Fahrzeuges zwischen 2005 und 2007 aus Aufwands- und Kapazitätsgründen noch unterlassen werden mussten.

Zu den im Rahmen der Hauptuntersuchung 2017/2019 durchgeführten Arbeiten am grünen WEX-Motorfahrzeug gehören unter anderem: Schleif- und Lackierarbeiten an Holz- und Metallteilen (Äußeres des Triebfahrzeuges, Fußboden, Bänke), Erneuerung verbrauchter Holzteile, komplette Vorglühanlage umgebaut auf 12 Volt, dazu Einbau von Multicar-Glühkerzen und Drehung des Adapters. Dies bietet den Vorteil eines schnelleren Anspringens des Motors und der Schonung der Batterie. Das Ventilspiel des Motors wurde eingestellt, eine neue Einspritzpumpe eingebaut, eine neue Gasregulierstange angefertigt sowie eine Motortemperaturanzeige (mechanisch) eingebaut. Hierzu wiederum musste ein Adapter angefertigt werden. Die Lichtmaschine wurde erneuert, die Auspuffanlage geschweißt. Die Sandkastenklappe, der Luftverdichter, der Hauptluftbehälter sowie alle Druckventile und Bremsmanometer mussten komplett erneuert werden. Neue Scheinwerfer wurden auf beiden Seiten des Tfz eingebaut und in diesem Zuge das Schlusslicht auf LED umgerüstet. Die Ketten mussten ebenfalls erneuert werden und das Bremsgestänge sowie Teile der Bremse (Bremszylinder) wurden aufgearbeitet. Außerdem wurde ein neues Zündschloss eingebaut, ein neuer Hauptschalter verbaut und insgesamt die Elektrik des Fahrzeuges erneuert.

Ende Mai 2019 neigte sich die Hauptuntersuchung des VT 24 01 ihrem Ende entgegen. Am 25. Mai wurden an dem Fahrzeug Restarbeiten aus- und eine erfolgreiche Probefahrt durchgeführt. Am 29. Mai erfolgte die Abnahme und am Tag darauf, dem 30. Mai 2019 wurde anlässlich der Fahrtage an Christi Himmelfahrt der VT 24 01 erstmals wieder im regulären Betrieb zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke eingesetzt. Per Stand Anfang Juni 2019 steht noch die Beschilderung "Wernesgrüner Schienen-Express" aus, diese wird noch angebracht.


nach oben10.06.2019: Frühlings-Abendsonnen-Impressionen aus Altwiesenhaus

FHWE . Am Abend des 25. Mai 2019 ergaben sich auf der Heimfahrt von einem Arbeitseinsatz in Schönheide Süd in Altwiesenhaus einige Frühlings-Abendsonnen-Fotos, die an dieser Stelle gezeigt seien - ohne besonderen Grund oder Anlass, einfach zur Unterhaltung und zur aktuellen Information.

Altwiesenhaus ist eine kleine Ortslage mit einigen wenigen Häusern, sie befindet sich bei km 75,0 CA zwischen den Bahnhöfen Schönheide Ost und Schönheide Süd. Kurz hinter dieser Ansiedlung überquert die Strecke bei km 75,2 CA auf einer Stahlträgerbrücke die Zwickauer Mulde.

Bei dieser Brücke handelt es sich um das jüngste Brückenbauwerk des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Muldenberg, denn die Brücke wurde erst im Herbst 1990 dort eingebaut. Das genietete Vorgängerbauwerk war bei der Deutschen Reichsbahn Jahrzehnte lang eine Langsamfahrstelle mit 10 km/h. Die Vorgängerbrücke war noch genietet und ihr Ersatz war bei der DR rund zwei Jahrzehnte lang geplant, doch hatten die Investitionsmittel bzw. Baukapazitäten hierfür ebenso lang stets nicht gereicht.

Erst im Herbst 1990, als schon die D-Mark in der DDR galt, gelang dann der Einbau einer neuen Brücke, doch hatte sich die Maßnahme durch den Ausführungszeitpunkt nach der Währungsunion gegenüber ursprünglichen Planungen aus DDR-Zeiten stark verteuert. Für den FHWE stellt das junge Einbaudatum der Brücke einen Glücksfall dar, befindet sich das Bauwerk dadurch doch in einem hervorragenden technischen Zustand.

Mit der angestrebten Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd soll auch hier in Zukunft der Wernesgrüner Schienen-Express öffentlich entlang rollen. Die Aufnahmen in der nebenstehenden Bildergalerie mögen einen Vorab-Eindruck davon liefern, dass der Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd landschaftlich ungemein reizvoll ist und eine kleine Vorfreude auf die Wiederbefahrung dieses Streckenabschnittes geben.


nach oben07.06.2019: Ein paar fotografische WCd-Impressionen vom Mai 2019

FHWE . Im Wonnemonat Mai 2019 entstanden im Rahmen von Arbeitstätigkeiten nebenbei einige aktuelle WCd-Impressionen in den Bahnhöfen Carlsfeld, Schönheide Süd und Schönheide Mitte. Ohne besonderen Grund oder Anlass, sondern einfach zur Unterhaltung, zum Zeigen einiger Impressionen und zur aktuellen Information sollen jene Bilder an dieser Stelle einmal gezeigt sein - viel Spaß beim Anschauen der Fotos.

nach oben24.04.2019: WEX-Saison 2019 startet äußerst erfolgreich

FHWE . Am Ostersonntag, dem 21. April 2019 startete der Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) in seine neue - die bisher insgesamt zwölfte - Fahrtsaison. Bei bestem Frühlingswetter pendelte der VT 25 01 mit zwei Beiwagen auf der Stammstrecke Schönheide Süd - Hammerbrücke und erfreute sich großen Zuspruchs. Alle vier Zugpaare des Tages waren voll besetzt. Bereits zwei Tage vor der öffentlichen Saisoneröffnung 2019, am 19. April, hatte es die erste Charterfahrt des WEX in diesem Jahr gegeben. Schon für den 27. April stehen die nächsten Charterfahrten an - und zwar gleich mehrere an einem Tag. Der nächste öffentliche Fahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ist Mittwoch, der 1. Mai 2019.

Die nächsten Monate ist der WEX wieder stark bebucht, so dass der FHWE zu tun hat, dieses Pensum personalmäßig bewerkstelligen zu können. Dennoch bzw. gerade deswegen: Die 2008 begonnene Erfolgsgeschichte des "Schienen-Cabrios" setzt sich auch über zehn Jahre später fort.


nach oben21.04.2019: Nachruf - Der FHWE trauert um sein Vereinsmitglied Marco Pelz

FHWE . Am 18. März 2019 erreichte den FHWE die tragische Nachricht, dass unser Vereinsmitglied Marco Pelz bei einem schweren, nicht selbst verschuldeten Autounfall als Beifahrer tödlich verunglückt ist. Marcos Tod traf seine Familie, unseren Verein sowie wie die Eisenbahnfachwelt völlig unvermittelt. Der Schock über seinen Verlust trifft die, die ihn kannten, mit voller Härte. Als Freund und als Eisenbahner war er äußerst beliebt und vielen Eisenbahnfreunden sehr gut bekannt. Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. trauert um eines seiner beliebtesten Vereinsmitglieder und um einen guten Freund.

Marco Pelz stammte aus Hammerbrücke an unserer Hausstrecke Schönheide Ost - Muldenberg. Er erblickte das Licht der Welt am 15. November 1983. Nach dem Abschluss der Schule absolvierte er zunächst eine Zimmermannslehre. Doch sein wirkliches Interessengebiet war schon immer die Eisenbahn, so dass es nicht verwundert, dass er im September 2001 im Alter von 17 Jahren in den FHWE eintrat. Beruflich stand für ihn früh fest, dass Zimmermann nicht für ewig sein Berufswunsch sein würde. Es fällt nicht schwer, seinen wahren Traumberuf zu erraten: Lokführer. Dieser Wunsch sollte sich für ihn erfüllen, als er sich im Jahre 2004 bei der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) bewarb, um hier im Alter von noch nicht ganz 21 Jahren ab 1. September 2004 eine zweite Ausbildung zum Triebfahrzeugführer zu beginnen, die er drei Jahre später, 2007 mit Erfolg abschloss.

Er erwarb die Berechtigung zum Führen verschiedenster Baureihen aller drei Traktionsarten. Seine große Leidenschaft galt dabei freilich stets der Dampflokomotive - und wo sonst hätte er dieses Tätigkeitsfeld im 21. Jahrhundert auch hauptberuflich besser ausüben können als bei der PRESS? So sah man ihn ab 2008 bei der Rügenschen BäderBahn auf den Führerständen der dortigen Schmalspurloks ebenso wie ab 2015 auf der 86 1333-3, zu dessen Stammlokführer er neben Martin Engwicht sofort mit dem Erwerb der Lok durch die PRESS wurde. Der "Dreizehndreiunddreißig" galt fortan seine ganze Aufmerksamkeit und Hinwendung - selten sah man seit Herbst 2015 jemand anderen auf der beliebten 86er fahren als Marco Pelz oder Martin Engwicht.

Ehrenamtlich engagierte sich der "Pelzer", wie er in Eisenbahnerkreisen fast immer nur genannt wurde, wie erwähnt seit September 2001 beim FHWE sowie seit Mai 2005 zusätzlich in der IG Preßnitztalbahn e.V. So konnte man ihn zwischen Steinbach und Jöhstadt ebenso in Aktion erleben wie zu diversen WCd-Schmalspurbahnfestivals in Wilzschhaus. Der FHWE verdankt ihm zudem die federführende Teilnahme an über die Jahre hinweg etlichen, körperlich schweren Arbeitseinsätzen rund um Schönheide Süd. Immer dann, wenn es anstrengend wurde und es um Arbeiten ging, bei denen man ins Schwitzen kommt - Marco war dabei zur Stelle, sei es als Baggerführer beim Setzen neuer Signalfüßen im Bahnhof Schönheide Süd oder sei es beim Heben schwerer Brückenschwellen bei der Instandsetzung der Brücke an der Einfahrt des Bahnhofs Schönheide Ost. Überhaupt bekam er nur seltenst ein "Nein" über die Lippen - wenn jemand Marco um Hilfe bat, war er zu Stelle. Nicht lange Reden, sondern "Ranklotzen" - das war sein Arbeitsmotto. Danach hat er gehandelt, dafür hat er gelebt - und davon haben Viele profitiert, im Privaten wie in eisenbahnfachlicher Hinsicht.

Menschlich war er ein äußerst angenehmer Zeitgenosse. Absolut ehrlich und bodenständig - so muss man ihn beschreiben. Halten es heutzutage vor allem in Geschäftskreisen nicht wenige Protagonisten gern einmal nach der imagepflegenden Devise "Mehr Schein als Sein", so war Marco Pelz in ganz klassischer Art und Weise das genaue Gegenteil davon. Viele blumige Seifenblasenworte um Nichts - so etwas war ihm ein Greul. Bei ihm zählte noch ein Ja als Ja und darauf war Verlass. Welche Tragödie und welches Leid sein Tod im Alter von nur 35 Jahren bedeutet, das lässt sich nicht wirklich in Worte fassen.

Marcos Beerdigung fand am 28. März 2019 unter sehr großer Anteilnahme zahlreicher Freunde und Wegbegleiter auf dem Friedhof in seinem Heimatort Hammerbrücke statt. Zweifelsohne: Für seine Familie, für seine Mutter samt Lebensgefährten, für seine Großeltern, denen er in fast elterngleicher Art und Weise sehr nahestand, seine Schwester Nadine, seine Lebensgefährtin, für sie war es am allerschwersten, von ihm Abschied zu nehmen. Doch ist die Trauer bei seinen Freunden, seinen Arbeitskollegen und bei seinen hobbymäßigen bzw. ehrenamtlichen Eisenbahnerkollegen keine Geringere. Auch im FHWE ist das Entsetzen über sein viel zu verfrühtes Ableben unendlich groß. Es dürften wohl weit über 100 Menschen allein aus Eisenbahnerkreisen gewesen sein, die sich zur Trauerfeier einfanden, um von Marco Pelz Abschied zu nehmen. Aus Sachsen, von der Insel Rügen oder selbst aus dem Raum Mainz waren haupt- und ehrenamtliche Kollegen angereist, um Marco die letzte Ehre zu erweisen und ihn zu verabschieden. Allein die Größe der Menschenmenge bei seiner Beisetzung zeugt von seiner allgemeinen Beliebtheit.

Marco, wir alle vermissen Dich auf Schrecklichste und können Deinen so plötzlichen Tod immer noch nicht fassen, können es nicht begreifen. Du fehlst uns, Dein Verlust schmerzt zutiefst und wir werden Dich nicht vergessen! In unseren Herzen lebst Du für immer weiter.

Mit den nebenstehenden Fotos von Marco Pelz wollen wir noch einmal an unseren langjährigen, guten Freund erinnern.


nach oben18.02.2019: FHWE erhält Fördermittelbescheid zur Streckenertüchtigung Schönheide Ost - Schönheide Süd

FHWE .
. Am Freitag, dem 15. Februar 2019 erhielt der FHWE einen weiteren Fördermittelbescheid aus dem Programm LEADER über 150.000 €, welche dieses Mal zweckgebunden für die Instandsetzung und Ertüchtigung des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf die angestrebte Wiederinbetriebnahme dieses Teils der Gesamtstrecke Schönheide Ost - Muldenberg sind.

Am Nachmittag übergab der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel (CDU) dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck den Fördermittelbescheid im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des historischen Bahnhofsgebäudes Schönheide Süd im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus.

Natürlich freut sich der Verein sehr, durch Bereitstellung dieser Fördermittel die bereits seit 2009 angestrebte Wiederinbetriebnahme der wichtigen Strecke nach Schönheide Ost nun in Angriff nehmen zu können. Ohne eine dementsprechende Förderung wäre dieser Schritt dem FHWE nicht möglich. Denn trotz zahlreicher in den Jahren 2003 bis 2018 durch den Verein selbst durchgeführter Instandsetzungsmaßnahmen befindet sich der Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd bis dato in einem technischen Zustand, der die Realisierung umfangreicher weiterer Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen erfordert, welche der Verein alleine, rein mit ehrenamtlichem Engagement, nicht schaffen würde.

So setzte der FHWE z.B. 2008/09 die Flutgrabenbrücke an der Einfahrt des Bahnhofs Schönheide Ost instand, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Brücke stand vorher Jahre lang unter Wasser, was durch eine - wie sich damals herausstellte illegale, weil ohne wasserbaurechtliche Genehmigung durch einen Anlieger in den Jahren vor 2008 durchgeführte - Bachverlegung bedingt gewesen war. 2008/09 klärte der FHWE diesen Sachverhalt, legte die Brücke durch Rückgängigmachung der Bachverlegung wieder trocken und montierte neue Brückenschwellen sowie Schienen auf dem Bauwerk, wodurch im Mai 2009 erstmals seit 1995 wieder ein Schienenfahrzeug den Bahnhof Schönheide Ost erreichen konnte.

Jedoch reichten diese brückenbautechnischen Maßnahmen nicht aus, um eine Betriebsgenehmigung für öffentliche Fahrten nach Schönheide Ost zu erlangen. Vielmehr sind an allen drei Brücken des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd Instandsetzungsarbeiten nötig, die aktuell mit einer Summe von 104.000 € veranschlagt sind, durch Fachfirmen ausgeführt werden sollen und nur durch den jetzigen Fördermittelbescheid im Rahmen des Programms LEADER möglich werden.

Des Weiteren machen sich zur Stabilisierung des Oberbauzustandes in mehreren Streckenabschnitten Schwellenauswechslungen nötig. Alles in allem sind die anstehenden Arbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd mit rund 200.000 € veranschlagt, so dass sich trotz des Fördermittelbescheides erneut ein erheblicher Eigenanteil für den Verein von aktuell geplanten rund 50.000 € ergibt und von welchem nur gehofft werden kann, dass er sich nicht in ähnlichem Maße wie bei der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost erhöht.

Die beiden Einzelmaßnahmen Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost sowie Streckeninstandsetzung Schönheide Ost - Schönheide Süd zusammengenommen, erhält der FHWE über beide LEADER-Fördermittelbescheide von 2017 und von 2019 eine Gesamtfördersumme von 300.000 € bezüglich des Themas Schönheide Ost, ist aber gleichzeitig mit einem zusätzlichen finanziellen Eigen-Gesamtanteil über beide Einzelmaßnahmen von derzeit rund 185.000 € belastet. Zudem musste und muss der Verein Eigenleistungen in Form von Arbeitsleistungen erbringen, die in keinerlei Weise als Bestandteil des rein finanziell zu erbringenden Eigenanteils des Vereins angerechnet werden, die aber nötig sind, um die Gesamtkosten im Rahmen der Baumaßnahmen nicht weiter zu erhöhen. Würde der Verein sämtliche Arbeiten durch Firmen ausführen lassen und die Gesamtkosten würden sich dadurch noch mehr erhöhen, so würden diese Kostensteigerungen komplett zu Lasten des FHWE gehen, da die maximale Fördersumme von 150.000 € für die Streckeninstandsetzung fix ist. Somit erbringt der Verein zur Erlangung der Fördergelder sowohl Eigen-Arbeitsleistungen als auch die genannten, für den Verein sehr hohen finanziellen Eigenanteile.

Vor diesem Hintergrund sei immer wieder auf die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost hingewiesen. Nach wie vor werden dringend Gelder zur Finanzierung der Bauarbeiten benötigt, weshalb wir auch an dieser Stelle um Ihre Spende bitten.

Der FHWE bedankt sich recht herzlich bei allen an der Fördermittelentscheidung zu Gunsten der Streckenerweiterung nach Schönheide Ost beteiligten Institutionen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Genannt seien hier Herr Landrat Frank Vogel (CDU), die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebiets Förderung Ländlicher Raum beim Landratsamt des Erzgebirgskreises, unserem LEADER-Regionalmanagement in Trägerschaft des Vereins Zukunft Westerzgebirge e.V. sowie dem zuständigen LEADER-Koordinierungskreis.


nach oben14.01.2019: Ein Ausblick auf das FHWE-Jahr 2019

FHWE .

Das neue Jahr ist angebrochen und somit die Zeit für eine Vorausschau auf das FHWE-Jahr 2019. Nicht anders als 2018 wird auch 2019 vsl. ein sehr arbeitsreiches und geschäftiges Jahr für den Verein. Im Mittelpunkt steht dabei wie immer u.a. das "Hauptprodukt" des FHWE, der "Wernesgrüner Schienen-Express" (WEX). Dieser geht dieses Jahr in seine zwölfte Fahrtsaison. Für 2019 sind insgesamt elf öffentliche Fahrtage des WEX geplant. Saisonbeginn ist dieses Jahr aufgrund der späten Lage des Osterfestes innerhalb des Kalenderjahres schon zu Ostern.


Die öffentlichen Fahrtage des "Wernesgrüner Schienen-Express" 2019

Sonntag, 21. April 2019 - Ostersonntag - Saisoneröffnung

Mittwoch, 1. Mai 2019 - Tag der Arbeit

Donnerstag, 30. Mai 2019 - Christi Himmelfahrt

Sonntag, 9. Juni 2019 - Pfingstsonntag

Sonntag, 23. Juni 2019 - Bahnsteigfest in Hammerbrücke

Samstag, 6. Juli 2019 - 6. Old- und Youngtimertreffen in Schönheide Süd

Samstag/Sonntag, 10./11. August 2019 - komplettes Wochenende

Samstag/Sonntag, 14./15. September 2019 - komplettes Wochenende

Donnerstag, 3. Oktober 2019 - Tag der Deutschen Einheit - Saisonabschluss


Darüber hinaus stand der "Wernesgrüner Schienen-Express" in den letzten Jahren jeweils an einer noch höheren Anzahl von Charter-Fahrtagen in Betrieb als die Anzahl der öffentlichen Fahrtage pro Jahr ausmacht. Zu erwarten ist, dass dies auch 2019 nicht anders wird, denn das Interesse von Reise- und Wandergruppen, Vereinen usw. am WEX ist weiterhin ungebrochen.

Alle Details zu den 2019er Fahrtagen des "Wernesgrüner Schienen-Express" wie der Fahrplan, die Tarife, Buchungsmöglichkeiten für Charterfahrten usw. sind auf der Webseite des WEX unter www.schienen-express.de zu finden.


Hauptuntersuchung des WEX-Motorfahrzeuges VT 24 01

Voraussetzung für den Beginn der WEX-Saison 2019 ist die Fertigstellung der 2017 begonnenen Hauptuntersuchung an dem ursprünglichen, grünen WEX-Motorfahrzeug, dem VT 24 01. Dieses Triebfahrzeug kam in der Saison 2018 wegen der laufenden HU gar nicht zum Einsatz, sondern war im vergangenen Jahr komplett durch den VT 25 01 abgelöst worden. 2019 aber hat nun letzterer Fristablauf, so dass die HU am VT 24 01 abgeschlossen werden muss. Zu Jahresbeginn 2019 wird trotz der Winterwetterlage intensiv an der Hauptuntersuchung des Motorfahrzeuges VT 24 01 gearbeitet. Diese Arbeiten finden im Kleinlokschuppen des Bahnhofs Schönheide Süd statt.


6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd

Zu einem Veranstaltungshöhepunkt soll sich auch 2019 wieder das Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd entwickeln. Es ist bereits die sechste Auflage des Events und es ist dieses Jahr auf den Samstag, 6. Juli terminiert.

Nachdem der bisherige, FHWE-interne Verantwortungsträger für diese Veranstaltung nach der letztjährigen Auflage für sich entschieden hat, den Oldtimertag nicht mehr organisieren zu wollen, sondern sich aufgrund der damit verbundenen, zweifelsohne immensen Arbeits- und Zeitaufwände ins Private zurück zu ziehen, hat sich vereinsintern glücklicherweise zeitnah ein neues Organisatorenteam gefunden, die das 6. Old- und Youngtimertreffen im Bahnhof Schönheide Süd auf die Beine stellen wird. Wünschen wir den beiden neuen Enthusiasten dabei maximale Erfolge - das öffentliche Interesse an der Veranstaltung dürfte kaum geringer ausfallen als im letzten Jahr (siehe Veranstaltungsbericht hierzu).


Thema WCd-Schmalspurbahnfestival

Ein WCd-Schmalspurbahnfestival wird es 2019 nicht geben, sondern erst wieder 2020 oder 2021. Bereits nach dem IX. WCd-Festival im Mai 2016 im Bahnhof Carlsfeld ist die Entscheidung getroffen worden, die WCd-Festivals zukünftig in einem Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Davon sollte lediglich von 2016 zu 2017 nochmals eine Ausnahme gemacht werden, da vor zwei Jahren das runde Gedenkdatum "50 Jahre Einstellung des Streckenabschnittes Kirchberg - Saupersdorf ob Bf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld" anstand und diesem Ereignis in Kirchberg mit einem (sozusagen Sonder)-WCd-Festival gedacht werden sollte. Dies wäre das X. WCd-Festival gewesen. Nachdem aus jener - eigentlich bereits weit gediehenen Idee - aufgrund der Absage der Stadt Kirchberg nichts wurde, führte der FHWE das X. WCd-Schmalspurbahnfestival sodann 2018 und mit dem Gasteinsatz der 99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. in Wilzschhaus durch, siehe der Veranstaltungsbericht hierzu.

Zukünftig wird der FHWE die WCd-Schmalspurbahnfestivals zumindest so lange im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchführen, so lange weder in Schönheide Süd noch in Carlsfeld wieder einmal einige Meter Schmalspurgleis hinzukommen könnten. Diese Entscheidung begründet sich einerseits darin, dass die schmalspurtechnischen Veranstaltungsmöglichkeiten des FHWE auf Dauer bei den jetzigen Schmalspurgleislängen natürlich begrenzt sind und das Veranstaltungsprogramm der WCd-Festivals daher zwangsläufig bestimmten Wiederholungseffekten unterworfen ist. So lange das so ist, erscheint ein Zwei- bis Dreijahresrhythmus - quasi immer einmal wieder "zur Auffrischung" - schlichtweg ausreichend.

Zum anderen ist der Organisations- und Kostenaufwand für die WCd-Festivals kein Geringer. Es ist für einen Außenstehenden sicherlich kaum wahrnehmbar, was für Aufwände auch eine solche, vergleichsweise kleine Veranstaltung wie ein WCd-Schmalspurbahnfestival jedes Mal hervorruft. Unter der Maßgabe, dass jedwede Vereinskapazitäten - egal ob finanzielle oder personelle - stets wohlbedacht und dort eingesetzt werden müssen, wo sie am meisten Effekt und Erfolg bringen und die Vorhaben des Vereins am meisten voranbringen, ist die Entscheidung zu sehen, die WCd-Schmalspurbahnfestivals zukünftig im Zwei- bis Dreijahresrhythmus durchzuführen.

Sollte es sich ergeben und dem FHWE erwachsen Möglichkeiten, nach inzwischen zwölf Jahren diesbezüglichem Stillstand seit 2007 doch wieder einmal eine Gleiserweiterung in Carlsfeld oder in Schönheide Süd zu realisieren (daran "geforscht" wird im Hintergrund ständig!), so kann bezüglich der WCd-Festivals jederzeit wieder auf einen jährlichen Rhythmus zurückgewechselt werden - sobald dieser Fall eintritt. Tritt er nicht ein, bleibt es bei dem hier beschriebenen und begründeten Zwei- bis Dreijahresrhythmus.

Ob das XI. WCd-Schmalspurbahnfestival 2020 oder 2021 durchgeführt wird und ob es wieder einmal in Carlsfeld oder erneut in Wilzschhaus veranstaltet wird sowie welche Gastlok hierfür in Frage kommt, ist aktuell noch nicht entschieden. Hierüber wird selbstverständlich zeitnah berichtet, sobald dazu nähere Erkenntnisse vorliegen.


Hauptthema auch 2019: Schönheide Ost

Neben dem regulären Betrieb des "Wernesgrüner Schienen-Express" zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke das zweite Hauptthema des FHWE im Jahr 2019 wird weiter der Streckenabschnitt nach Schönheide Ost sein. Zum einen steht hier die Weiterführung sowie die Fertigstellung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost an. Per Stand Januar 2019 ruhen diese Arbeiten jahreszeit- bzw. witterungsbedingt. Weiter geht es vsl. im Frühjahr, wenn es das Wetter und die Temperaturen wieder zulassen.

Wie schnell die Arbeiten innerhalb des Jahres 2019 hier zum Abschluss geführt werden können, hängt auch davon ab, wie gut die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost vorankommt. Das Spendenziel beträgt hier bekanntlich 30.000 €. Fast ein Drittel dieses anvisierten Betrages ist per Stand 7. Januar 2019 bereits zusammengekommen - siehe hier. Der FHWE bittet erneut um weitere Unterstützung der Spendenaktion zu Gunsten des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost - davon hängt das weitere Vorankommen ab.

Ist die eigentliche Bahnhofsgebäudesanierung fertig, sind die Arbeiten bezüglich Schönheide Ost natürlich noch lange nicht abgeschlossen. Im Anschluss an die Sanierung des Empfangsgebäudes ist eine deutliche Aufwertung der Außenanlagen des Bahnhofs vorgesehen. Auch hierfür werden aller Voraussicht nach Möglichkeiten bestehen. Geplant sind u.a. der Bau eines Zauns, die Herrichtung des Bahnsteiges, das Setzen nach historischer Vorlage neu gefertigter Bahnhofslampen ähnlich wie im Schmalspurteil von Schönheide Süd und weitere kleinere Maßnahmen wie das Aufstellen von Sitzbänken usw. Je nach Arbeitsfortschritt am Empfangsgebäude dürften sich jene Arbeiten im dritten oder gar vierten Quartal 2019 abspielen.


Geplante Gleisarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd

Um die Strecke nach Schönheide Ost zuerst mit dem "Wernesgrüner Schienen-Express" und später auch mit dem "Wilzschhaus Nostalgie-Express" eröffnen zu können, bedarf es wie bekannt aber auch einiger Gleissanierungsmaßnahmen auf dem 5,5 km langen Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd. Auch hierfür stehen dem FHWE Fördermittel in Aussicht, über deren Vergabe per Stand Januar 2019 aber noch nicht endgültig entschieden ist. Mehrere Vorauswahlverfahren bzw. -stufen hierfür hat der Verein im Vorjahr aber bereits bestanden.

Ob und wenn wann genau die Gleisbaumaßnahmen durchgeführt werden können, hängt von der Frage sowie vom Datum des endgültigen Vorliegens des Fördermittelbescheides ab, im Nachgang dessen vom Vergabeverfahren an Firmen sowie von deren Bau- und Zeitkapazitäten. Per Stand Januar 2019 hofft der Verein, die Gleisbaumaßnahmen im 3. oder 4. Quartal 2019 realisieren zu können. Eine Eröffnung der Strecke nach Schönheide Ost kommt dann in Frage, wenn die Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd realisiert sind. Genau kann dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht terminiert werden. Wie auch für alle anderen Themen gilt auch hier: Sobald neue und nähere Erkenntnisse zum Aspekt der geplanten Gleisbauarbeiten zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd vorliegen, wird darüber zu lesen sein.


Streckenfreischnitt CA-Linie 2019

Der im Herbst 2018 wieder einmal intensivierte Freischnitt der CA-Linie von Wildwuchs wird auch 2019 ein zentrales Thema sein müssen. Im Fokus stehen dabei sowohl der "neue" Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd im Hinblick auf dessen Wiederinbetriebnahme als auch der seit 2008 in Betrieb befindliche Streckenteil Schönheide Süd - Hammerbrücke, dort vorrangig bestimmte Teilbereiche zwischen Rautenkranz und Tannenbergsthal.

Die per Stand November 2018 für den Januar 2019 und für den Fall einer hierfür günstigen Witterung evtl. ins Auge gefassten Arbeitseinsätze können nicht stattfinden - eben weil das Wetter mit Schnee und Frostgraden solche Tätigkeiten im Außenbereich im Januar 2019 nicht zulässt. Jedoch für Frühjahr, Frühsommer sowie für den gesamten Herbst 2019 sind wieder Streckenfreischnitt-Arbeitseinsätze geplant. Frühestens können solche vsl. im März 2019 stattfinden, je nach Wetterlage kann das auch erst gegen Ende April möglich sein. Sobald neue Streckenfreischnittstermine feststehen, werden auch diese veröffentlicht.

Dabei freut sich der FHWE auch wieder über vereinsexterne Hilfe, von der es im Vorjahr einige gab - und die auch nötig ist, da die zu geringe Vereins-Personalbasis allein nicht ausreicht, um die 18 km Strecke im nötigen Umfange vom ständig wuchernden Wildwuchs frei zu halten.


Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" 2018/2019

Schon längere Zeit ist nicht mehr aktuell über das historische Reisezugprojekt des FHWE "Wilzschhaus Nostalgie-Express" und die dazugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" berichtet worden. Das liegt an der derzeitigen, zwangsläufigen Dominanz und Fokussierung auf das Thema Schönheide Ost. Im Kleinen und quasi "im Hintergrund" ging es aber auch 2018 mit dem geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" weiter. Vorrangig wurde an den Wagen 541-326 und VB 140 227 gearbeitet.

Auch die zu diesem Projekt zugehörige Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" läuft weiterhin und ist nach wie vor die aktuell gültige Hauptspendenaktion des FHWE - dies schon seit ihrem Start am 1. Januar 2013. Es dürfte vsl. nicht mehr allzu lange dauern, dass das endgültige Spendenziel dieser Aktion erreicht ist. Das Spendenziel der Aktion war ja im Verlaufe der Jahre zwei Mal erhöht worden. Dies war so entschieden worden, weil einerseits der Finanzbedarf für den geplanten "Wilzschhaus Nostalgie-Express" sehr groß ist und andererseits die Spendenbereitschaft der Freunde und Befürworter dieses Zugprojektes weiterhin gegeben ist. Das ursprüngliche Spendenziel von "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" betrug 30.000 €. Nachdem dieses erreicht worden war, wurde es auf 50.000 € erhöht und die Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" verlängert. Nach Erreichen auch der 50.000 €-Marke erhöhte der Verein das Spendenziel ein weiteres und letztes Mal auf nunmehr 75.000 €.

Per Stand 31. Dezember 2018 beträgt der Gesamtspendenstand seit 1. Januar 2013 für das Projekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express" bzw. für die hierfür ins Leben gerufene Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" bereits über 73.000 €. Es fehlen somit aktuell noch knapp 2.000 € zum Erreichen des Spendenziels von 75.000 €. Nach wie vor gehen immer wieder kontinuierlich kleinere und mittlere Spenden für "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" ein. Der FHWE lässt diese Hauptspendenaktion deshalb noch so lange laufen, bis das Spendenziel von 75.000 € erreicht ist und schließt diese Aktion sodann mit Erreichen des Spendenziels ab. Auch dies könnte im Jahresverlaufe 2019 so weit sein.

Im Anschluss daran wird eine neue Hauptspendenaktion des Vereins gestartet. Diese liegt ideentechnisch bereits "in der Schublade". Denn die derzeitige, zum 1. Oktober 2018 gestartete und zur Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" parallellaufende Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost ist ja - wie deren Name aussagt - "nur" eine (zeitlich möglichst befristete) Sonderspendenaktion. Genauso wie es die 2017/18er Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie im Zeitraum 15. August 2017 bis 30. September 2018 war. Hingegen legt der FHWE seine Hauptspendenaktionen immer zeitlich längerfristig und ggf. mit einem höheren Spendenziel als bei den Sonderspendenaktionen aus. Derzeit ist die aktuelle Hauptspendenaktion wie dargelegt immer noch die zum 1. Januar 2013 ins Leben gerufene Aktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG". Nach inzwischen über sechs Jahren Laufzeit könnte diese Spendenaktion dann im Jahresverlauf 2019 ihren Abschluss finden. Natürlich sei an dieser Stelle auch wieder einmal allen Spendern für diese Spendenaktion recht herzlich gedankt!

Wenn die Aktion Spendenaktion "ZUG UM ZUG ZUM ZUG" beendet sein wird, bezieht sich das natürlich nur auf die Spendenaktion selber. Weitergeführt wird selbstverständlich unabhängig davon das historische Reisezugprojekt "Wilzschhaus Nostalgie-Express"! Über den aktuellen Arbeitsstand an den Wagen sowie der Zuglok V 18, welche sich ebenfalls seit Frühjahr 2018 in der Aufarbeitung befindet, wird zum Zeitpunkt des Abschlusses der Spendenaktion vsl. im Jahresverlauf 2019 wieder einmal näher berichtet werden.


Geplante Neuerscheinungen 2019 im FHWE-Publikationsprogramm

Für das FHWE-Publikationsprogramm sind für 2019 zwei Neuerscheinungen vorgesehen: Die Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" über den Wageneinsatz auf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie die erweiterte Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Die o.g. Broschüre über die Wagen der WCd-Linie des Hauptautors André Marks ist per Stand Januar 2019 in der Erarbeitung bereits weit vorangeschritten und erscheint vsl. im zweiten Quartal 2019. Aufgrund der Fülle des dank der akribischen Arbeit von André Marks erfassten Text- und Bildmaterials wird dabei aus der geplanten 64-seitigen eine 80-Seiten-Broschüre - ohne, dass sich dadurch der Verkaufspreis für diesen Titel erhöht.

Das Aue-Adorf-Buch sollte bereits seit 2016 erscheinen, musste aufgrund von Kapazitätsengpässen bei den Hauptautoren dieses Buches aber immer wieder verschoben werden. Zuletzt war ein Erscheinungsdatum gegen Jahresende 2018 vorgesehen gewesen, doch auch dieser Termin hatte nicht gehalten werden können. Nunmehr wird ein Erscheinen des Buches in der zweiten Jahreshälfte 2019 favorisiert. Eine Verfügbarkeit des Buches auf Ende des 3. Quartals/Anfang des 4. Quartals 2019 erscheint nach dem Erkenntnisstand Januar 2019 recht realistisch.

Jedenfalls sind die Arbeiten auch an diesem Buch weit vorangeschritten. Es soll gegenüber der Zweitauflage des Buches von 2009 zwei neu hinzukommende Inhaltsteile haben - einen vorderen und einen hinteren Zusatzteil. Der vordere Zusatzteil ist bereits fertiggestellt und der hintere Zusatzteil ist angearbeitet. Somit sollte einem Erscheinen des Buches in der 2. Jahreshälfte 2019 hoffentlich nichts mehr entgegenstehen.

In der Planungsphase sind etliche weitere FHWE-Publikationen für den Zeitraum ab 2020, so bereits jetzt schon die Folgen 11 und 12 der Broschürenreihe "WCd-Themen", die Folge 5 zur Reihe des Thumer Schmalspurnetzes und auch weitere Bahnbroschüren mit Themenschwerpunkten im Vogtland und Westerzgebirge. Diese Publikationen werden aktuell aber nicht mehr vorangekündigt, da die Erscheinungstermine nicht planbar sind.

Die FHWE-Publikationsarbeit muss permanent hinter anderen Vereinstätigkeiten - vor allem auch theoriebasierten - wie der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit, dem Erstellen von Konzepten oder dem Bearbeiten von Fördermittelanträgen usw. - zurückstehen. Aus diesem Grunde werden künftige FHWE-Publikationen jeweils nur noch kurzfristiger und nicht mehr Jahre im Voraus angekündigt. Damit soll auch der teilweise bestehenden Ungeduld der Leserschaft und damit verbundenen Rückfragen entgegengewirkt werden. Denn selbst das Beantworten der etlichen Rückfragen, wann diese oder jene Publikation denn erscheinen würde, kostet bei den auftretenden Mengen Zeit und behindert damit das eigentliche Weiterarbeiten an den Publikationen an sich.

Somit bleibt es für 2019 erst einmal bei dem voraussichtlichen Erscheinen der beiden angekündigten Publikationen Broschüre "Von Traglastern, Großfenstrigen und Packmeistern" als Folge 10 der Publikationsreihe "WCd-Themen" sowie der erweiterten Drittauflage des Buches "Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld".

Alle für diese beiden Publikationen getätigten Vorbestellungen sind archiviert, bleiben bestehen und kommen zur Auslieferung, sobald die beiden genannten Publikationen verfügbar sind. Insofern jemand seine Vorbestellung zurückziehen wollen sollte, ist die natürlich jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.


Na dann - auf ein gutes FHWE-Jahr 2019!

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. freut sich auch im Jahr 2019 über Ihr Interesse an unseren Vereinsvorhaben und unseren aktuellen Projekten. Setzen wir auf ein gutes FHWE-Jahr 2019! Der Verein ist stets für jedwede Unterstützung dankbar - sei es durch Ihre Spende oder durch eine Mitarbeit. Umso mehr Mitstreiter gemeinsam an einem Strang ziehen, umso besser und umso zeitiger sind die nächsten Zwischenziele erreichbar. Natürlich freut sich der FHWE auch stets über neue Vereinsmitglieder. Falls Ihnen das Werkeln immer nur im eigenen Garten zu viel wird oder wenn Ihnen das reine, immer-bloße Fotografieren von Eisenbahnen zu langweilig wird und Sie lieber mal an einem Stück Erhalt und stückchenweiser Wiederherstellung traditioneller Eisenbahnwelt in der vogtländischen und erzgebirgischen Heimat mitwirken wollen - zögern Sie bitte nicht! Beim FHWE sind alle tatkräftigen Mitstreiter stets willkommen - egal ob im praktischen Bereich oder auch bei der weiteren Planung und Öffentlichkeitsarbeit. Glück auf!




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